Burgen und Schlösser
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Zum Ende der Seite springen Burgen und Schlösser auf Münzen und Geldscheinen 25 Bewertungen - Durchschnitt: 4,2425 Bewertungen - Durchschnitt: 4,24
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Münze Burg Hohnstein (Sächsische Schweiz) Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo liebe Burgen- und Schlösserfreunde!!

Mal was „Anderes zwischendurch“!

Diese Münze der Deutschen Münzkollektion kann man auf der Burg Hohnstein in der Sächsischen Schweiz erwerben. Hier steht ein Automat, wie wir ihn schon bei so mancher Sehenswürdigkeit gesehen haben. Es ist eine tolle Idee, preiswert an ein Souvenir heranzukommen. Beispielsweise habe ich schon von der Burgruine Hanstein in Thüringen eine solche Münze als exklusives Sammler- und Erinnerungsstück mit nach Hause gebracht.




Quelle: frank




Quelle: frank




Quelle: frank


Darauf abgebildet sind links das Neue Schloss in der Vorburg und rechts die Kernburg mit dem alten Bergfried.


Für alle die eine Übersicht der bundes- und weltweit angebotenen Münzen dieser Kollektion einsehen möchten, können das hier tun;

www.deutsche-muenzkollektion.de

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Burgen- und Schlösserfreund frank
07.04.2017 08:54 frank ist offline E-Mail an frank senden Beiträge von frank suchen Nehmen Sie frank in Ihre Freundesliste auf
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Omanische Banknoten - "Einhalber" Rial - zum Ersten (P03a) - Fortress Sumail (Samail) Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo liebe Burgen- und Schlösserfreunde!!

Ähnlich wie bei der 1/4 Banknote gibt es auch bei der 1/2 Note verschiedene Ausführungen je nach Ausgabejahr.
Auch hier der Reihe nach.
Beginnen möchte ich mit dem Schein (P03a) aus dem Jahr 1970, also als die omanischen Banknoten noch "Rial Saidi" hießen.
Das Fortress Sumail nimmt die ganze Rückseite der Banknote ein, die in zartem Frühlingsgrün gehalten ist. Es liegt malerisch auf einem der vielen Berge und ist von Palmen umgeben.
Unter der Festung kann man wieder "Sultanate of Muscat and Oman" lesen.





Quelle: frank


Diese Ansicht scheint mir eine „Ideale“ und keine „Reale“ zu sein. Da hat wohl der Künstler etwas „verschönt“. Jedenfalls habe ich kein Foto gefunden, wo das Fort komplett drauf ist, so wie auf der Banknote.

Zwei Beispiele aus dem Internet.




Quelle: Internet




Quelle: Internet



Noch kurz zur Festung selbst.

Das Fortress Sumail liegt im gleichnamigen Verwaltungsbezirk (Wilayat), in dem sich ca. 115 weitere Burgen. Schlösser und Festungen befinden. Diese Anzahl klingt schon sehr interessant.
Es wurde in der Ära (1560-1624) zwischen den Imamen Abdullah bin Mohammed und Nasser bin Murshid al-Ya'arubi errichtet. Für eine gute Verteidigung wurden viele Steine in den hohen und dicken Mauern verbaut, in denen auch Schießscharten eingearbeitet sind.
Die wichtigsten Gebäude in der über 10.000 m² großen Festung sind architektonische Besonderheiten, wie beispielsweise das zweistöckige Wali-Haus, das auch zwei Eingänge hat oder die Moschee. Als Baumaterial wurde neben den Steinen auch der sogenannte "Sarooj", eine Art Mörtelgemisch aus Lehm, Sand und Kalk verwendet. Auch Lagerräume für Lebensmittel, Unterkünfte für Soldaten, ein Gefängnis, eine Küche und ein durch den Felsen getriebener Brunnen dürfen auf solch einer Festung nicht fehlen. In den Festungsmauern wurden an acht strategisch wichtigen Punkten quadratische, runde und halbrunde Türme errichtet.
Zu der Festungsanlage gehört noch einige Kilometer weiter ein kleinerer befestigter "Außenposten", der für seine besonderen Wachtürme bekannt ist. Diese haben das ganze Tal im Blick.
Im Innenhof der Festung Sumail, das mit zu den schönsten im ganzen Sultanat Oman gehört, werden heute viele kulturelle Veranstaltungen durchgeführt.



Auf der Vorderseite sehen wir die bekannten gekreuzten Krummschwerter mit dem darüber liegenden arabischen Krummdolch (Handschar).
.



Quelle: frank





Es gibt sogar eine Top 5 Liste zu den omanischen Festungen, eine kleine "Auswahl" aus den über 500 existierenden Burgen, Forts, Festungen, Türme, Castle usw.!

http://www.nomad-reisen.de/oldwp/10/burgen-oman/


Viele Infos zu Sehenswürdigkeiten im Oman!!

https://franks-travelbox.com/oman.html

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27.06.2017 16:59 frank ist offline E-Mail an frank senden Beiträge von frank suchen Nehmen Sie frank in Ihre Freundesliste auf
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Omanische Banknoten - "Einhalber" Rial - zum Zweiten (P09a) - Fortress Sumail (Samail) Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo liebe Burgen- und Schlösserfreunde!!

Wie schon bei der 1/4 Banknote wird 1973 auch die 1/2 Note vom "Rial Saidi" zum "Rial Omani" "umbenannt". Das abgebildete Fortress Sumail ist optisch mit dem auf der 1/2 Banknote (P03a) von 1970 identisch. Dazu abweichend lesen wir statt "Sultanate of Muscat and Oman" nun "Oman Currency Board". Ja das sind so die kleinen Unterschiede.



Quelle: frank


Zum Fortress Sumail hatte ich bereits bei der 1970er "Ausgabe" einiges geschrieben. Leider war nicht mehr von dem interessanten Fort zu erfahren. Da kann sicher nur eine Reise vor Ort mehr Informationen bringen.


Und noch die leicht veränderte Vorderseite.




Quelle: frank

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26.09.2017 20:44 frank ist offline E-Mail an frank senden Beiträge von frank suchen Nehmen Sie frank in Ihre Freundesliste auf
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Ngultrum / Bhutan Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo,

hier sind ein drei Geldscheine aus Bhutan. Fotos zu den abgebildeten Dzongs können in der Sparte Bhutan gesehen werden.
Die abgebildeten Personen sind meist Könige.













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29.09.2017 14:14 Mr. G ist offline E-Mail an Mr. G senden Beiträge von Mr. G suchen Nehmen Sie Mr. G in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Mario!!

Schöne Stücke hast Du uns da aus Bhutan ausgesucht und eingestellt. Auf vielen Geldscheinen sind diese buddhistischen Klosterburgen, die sogenannten Dzong, abgebildet.
Auch in Bhutan sind auf den Banknoten der amtierende König aus der seit 1907 herrschenden Wangchuck-Dynastie abgebildet.
Einige der bhutanischen Banknoten habe ich bereits in meiner Sammlung. Ich hätte anfänglich nie gedacht, dass das Thema so interessant und vielseitig sein kann.

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04.10.2017 18:32 frank ist offline E-Mail an frank senden Beiträge von frank suchen Nehmen Sie frank in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Frank,

ja, die sind wirklich sehr schön. Ich bin es mittlerweile gewohnt, nur noch EURO Scheine zu benutzen. Daher ist einen schöne Abwechslung. Du warst also auch mal in Bhutan?

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07.10.2017 20:29 Mr. G ist offline E-Mail an Mr. G senden Beiträge von Mr. G suchen Nehmen Sie Mr. G in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Mario!!

In Bhutan selbst war ich leider noch nicht, aber allein wegen der auf den Banknoten abgebildeten Klosterburgen schon eine Reise wert.
Bis in die Nähe des Königreichs Bhutan nach Indien und China hab ich es schon geschafft. Zur Zeit bin ich nicht so "Auslandsreisewillig".
Dafür sammle ich halt die bunten nicht immer günstige Banknoten auch aus Bhutan.

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Hallo Frank,

ja, die sind auf jeden Fall sehenswert. Schon wegen der Lage, du kannst ja meine Bilder aus Bhutan sehen.

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12.10.2017 23:36 Mr. G ist offline E-Mail an Mr. G senden Beiträge von Mr. G suchen Nehmen Sie Mr. G in Ihre Freundesliste auf
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Omanische Banknoten - "Einhalber" Rial - zum Dritten (P16a) - Fortress Sumail (Samail) Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo liebe Burgen- und Schlösserfreunde!!

1977 (P16a) ausgegeben (bis 1985) von der Central Bank of Oman hat das Fortress Sumail auf der Rückseite größere "Platzverluste" "hinnehmen" müssen. Durch das Wasserzeichen rechts neben der Festung ist sie etwas kleiner als bei der 1970er (P03a) und 1973er (P09a) Banknote dargestellt.





Quelle: frank


Die leicht veränderte Vorderseite zum Schluss.





Quelle: frank


Demnächst folgt hier eine Rarität, eine ganz besondere Banknote. Auf ihr sind drei verschiedene Burgen/Festungen zu sehen. Das ist wirklich so was von selten, das ich noch kein weiteres Beispiel gesehen habe.

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15.11.2017 14:52 frank ist offline E-Mail an frank senden Beiträge von frank suchen Nehmen Sie frank in Ihre Freundesliste auf
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Omanische Banknoten - "Einhalber" Rial - zum Vierten (P33) Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo liebe Burgen- und Schlösserfreunde!!

So wie bereits angekündigt heute etwas ganz interessantes.
Diese nun folgende Banknote (P33) von 1995 ist insofern etwas Besonderes, da auf der Vorderseite eine und auf der Rückseite sogar zwei Burgen/ Festungen/ Fort (wie Ihr wollt) zu sehen sind. Drei Anlagen, Fort Nakhl, Fort Al-Hazm und Fort Bahla (Hisn Tamah) auf einem Schein/ einer Banknote, ist sowas von selten, das mir kein zweites Beispiel dazu bekannt ist (noch nicht).

Zunächst die Rückseite der Banknote mit den beiden Anlagen Fort Nakhl (Al Husn Heem) rechts mittig und dem Fort Al-Hazm links unten (direkt davor).




Quelle: frank

Zur ersten Festung (rechts mittig).
Hier sehen wir eines der bekanntesten historischen Bauwerke im Sultanat Oman, das Fort Nakhl, auch als Al Husn Heem bekannt. Es liegt im gleichnamigen Bezirk über dem gleichnamigen Dorf der Region Al Batinah auf einem felsigen Hügel inmitten von Palmenhainen. Übrigens kann man Nakhl mit "Dattelpalmen" übersetzen.
Die Festung ist nicht nur um den 60 Meter hohen Felsen herum gebaut, sondern mitten rein, was man speziell an der Westseite bei den Türmen (insgesamt 6) und einer bis 30 Meter hohen Mauer sehen kann. Andere Quellen schreiben das Fort wäre direkt aus dem Fels "gewachsen".
Wehrtürme und das massive Tor sollen erst unter Imam Said bin Sultan I. im Jahre 1834 errichtet worden sein.
Die Aussicht auf die umliegenden 2000 Meter hohen Berge soll einmalig sein mit garantierten Postkartenfotos! Apropos Fotos. In einem Reisebericht habe ich den Tipp gelesen, das man erstens aus 1 - 2 km Entfernung zum Fort in Richtung Rustag und zweitens am späten Nachmittag, wenn das Fort durch die langsam sinkende Sonne "spektakulär beleuchtet" wird, das "beste Licht für perfekte Fotos" hat. Na das nenn ich doch mal eine Information oder Insidertipps.
Zur Hauptstadt Muskat sind es nur ca. 120 km (ein Katzensprung).
Die Anfänge der Anlage, die zum Schutz der nahe gelegenen Oase und die hier vorbeiführende Handelsstraße errichtet wurde, gehen bis in die vorislamische Zeit zurück. In ihrer langen Geschichte fanden mehrere um- und ausbauten statt. 1990 wurde die große Festung (ca. 3400 qm), die von Obstgärten und idyllischen Palmenhainen umgeben ist, komplett aufwendig restauriert.
Ich habe in einem Reisebericht gelesen "Die Restaurierung ist sehr schön geworden, aber irgendwie hat man das Gefühl, man ist auf einer neu erbauten Festung, das Alte ist leider etwas verloren gegangen." Von solchen "Überrestaurierungen" bin ich auch kein Freund!
Andere Quellen schreiben "hat man zwei gesehen, hat man alle gesehen". Ich bin immer noch der Meinung, jedes Objekt hat seine Besonderheiten, man muss sie nur entdecken (können).
Prinz Charles besuchte im Jahre 2003 die restaurierte Festung während seines offiziellen Staatsbesuches Omans.
Heute ist in der Festung ein Museum eingerichtet, das noch alte Kanonen, eine Waffensammlung und traditionelle Gegenstände wie Vasen aus Ton, Truhen und Geschirr besitzt. Sehenswert sind auch die liebevoll restaurierten Deckenmalereien, die kunstvoll geschnitzten Holztüren, traditionelle Einrichtungsgegenstände in den Wohnräumen, Lagerräume sowie die Gefängniszellen.
Der Parkplatz an der Festung soll gebührenfrei sein und der Eintritt umgerechnet nur ca. einen Euro (500 Baisa) ohne Führung kosten.
Wöchentlich wird in den historischen Mauern ein "lebhafter" Ziegenmarkt (Freitag) abgehalten.
Wer die Festung besucht, sollte auch einen Spaziergang durch die Dattelgärten von Nakhl zur Oase und zu den nahegelegenen (3 km) heißen Quellen von Al- Thowarah machen. An den Wochenenden soll es hier immer recht voll werden (ähnlich unseren Freibädern), offiziell habe ich gelesen, ist es verboten hier zu baden.
Es waren schon einige "Weltreisende" in Oman und auf dieser Festung. Wenn man die Berichte liest, die diese Leute mit Begeisterung geschrieben haben, kann man sich vieles vorstellen, ohne selbst dagewesen zu sein. Beispielsweise muss man, um in die innere Festung zu kommen, erst am massiven Haupttor (Kasse) ein Ticket kaufen, dann, das fand ich so toll "zu Fuß" die Treppe hinauf gehen, wir sind hier zwar im Orient, aber deshalb wird man nicht, auch als Tourist nicht, mit einer Sänfte die Treppen hochgetragen. Weiter links geht es dann an beeindruckenden Türen vorbei und durch ein zweites Tor.
Hier oben in der Festung steht, bei einer Burg würde man Palas sagen, ein großes zweistöckiges Hauptgebäude, das zur Winterzeit im unteren Stockwerk und in den heißen Sommermonaten in der oberen luftigen Etage bewohnt war. So könnte ich die Beschreibung mit viel Fantasie fortsetzen ohne selbst dagewesen zu sein. Vielleicht klappt es einmal!?

Wer mehr dazu wissen möchte oder ein Freund von Reiseberichten ist, kommt auf der unten stehenden Internetseite auf seine Kosten. Viele tolle Bilder sind auch inzwischen (Internet sei dank) online.



http://www.rauschenbach.de/oman/oman%20nahkl.htm


Und passend zwei Bilder aus dem Internet.




Quelle: internet




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Zur zweiten Festung (links unten).
Auch die Festung von Al-Hazm liegt idyllisch in einer Oase mit Palmenhain ca. 140 km von der Hauptstadt Muscat entfernt. Sie ist von den großen Wehranlagen im Sultanat Oman die Jüngste, da sie erst im Jahre 1708 unter der Herrschaft von Sultan bin Saif II. in der Batinath Ebene am Anfang des Hadja Gebirges errichtet wurde. Er war übrigens der letzte unumstrittene Imam der Al-Ya’aruba-Dynastie.
Sein Tod im Jahre 1718 führte zum Nachfolgestreit und der wiederum zum Bürgerkrieg.
Die Größe der Anlage kann man erahnen, wenn man sich den Geldschein (Siehe oben) genauer ansieht.
Gleich noch ein Hinweis vorneweg. Es wird empfohlen, das Besucher die Festung mit ihren vielen Treppen, Gewölben und verwinkelten Gänge, ähnlich eines Irrgartens, nur mit einem ortskundigen Führer zu besichtigen. Sich hier zurechtzufinden, soll sehr schwierig sein. Es wurde damals so gebaut, um Angreifer innerhalb der Festung die Orientierung zu nehmen. Das funktioniert heute noch, nur das es keine Angreifer mehr gibt, außer den Touristen.
Besonders hervorgehoben wird gleich am Eingang zur Festung das dreißig Zentimeter starke und reich mit Schnitzereien, Ornamenten und Inschriften verzierte massive Tor aus Holz, von dem es noch mehrere in der Festung gibt.
Sehenswert sind auch die noch vorhandenen portugiesischen Geschütze auf den beiden durch starke Säulen gestützten Kanonentürmen.
Durch das Erdgeschoss verläuft heute noch ein alter Kanal, durch den Wasser fließt und eine ruhige kühle Atmosphäre verbreitet. Das Plätschern soll im ganzen Fort zu hören sein. Bei einem Angriff konnte man das Wasser in großen Becken sammeln und so die Trinkwasserversorgung über längere Zeit sichern.
Weiter gibt es in der Etage nicht nur Lagerräume und Badezimmer, sondern auch eine Küche mit einem Extraraum, in dem bei einem Angriff schnell Öl oder Sirup erhitzt werden konnte, um damit den Feind zu übergießen.
Da wir gerade bei den Räumlichkeiten sind, machen wir mit unserer "Besichtigung" in der darüber liegenden Etage weiter. Hier war der Tod "zu Hause", da die Gefangenen in den versteckten geheimen Verließen sich selbst bis zum "bitteren" Ende überlassen wurden.
Direkt darüber in der zweiten Etage befinden sich die um einen kleinen Innenhof angeordneten Wohnräume. Teilweise verfügten diese über versteckte Gänge mit Gewölbe, damit die Bewohner bei Bedarf schnell und unbemerkt aus der Festung fliehen konnten.


Hinter den bis zu 3 Meter dicken Mauern liegt auch das Grab (im Westturm) des Erbauers Sultan bin Saif II.
Die Kernburg ist rechteckig angelegt und wird von zwei großen Artillerietürmen flankiert.
Das Museum im Al Hazm Castle beherbergt zusammen mit dem Barka Castle unter anderem die weltweit größte Sammlung von verschiedenen Vorderlader-Kanonen.

Heute gehört die riesige "perfekt renovierte" Festung Al Hazm zu den "schönsten Beispielen einer omanischen Befestigungsanlage" im Sultanat.
Sie diente unter den verschiedenen Herrschern neben den Anlagen in Jabrin, Rustaq und Nizwa als Residenz.
Dank zahlreicher Tricks, konnte die Festung in ihrer Geschichte mehrmals erfolgreich verteidigt werden. So hielt sie auch noch im Jahre 1870 einer neun monatigen Belagerung stand.
Eine bauliche Besonderheit sind die bereits erwähnten beiden Artillerie- oder auch Kanonentürme mit Plattform und portugiesischen Geschützen, die sich an den Ecken gegenüberstehen und ca. zu drei Vierteln aus den Außenmauern vorstehen. Dadurch gibt es keinen toten Winkel, auch nicht direkt an den Mauern.
Die von 1996 bis 2012 renovierte Anlage kann von 9-17 Uhr täglich (ohne Gewähr) für einen halben Rial oder 500 Baisa besichtigt werden. Außer die Festung selbst kann man 10 Räume, den 10 Meter hohen Rundturm, den großen Hauptzugang und den dahinterliegenden Innenhof sehen.


Auch zu diesem Bauwerk möchte ich noch zwei Fotos aus dem Internet zeigen.




Quelle: internet




Quelle: internet


Infos zur Festung;

https://franks-travelbox.com/oman/al-hazm-festung.html



Kommen wir nun zur Vorderseite.


Zum Porträt bzw. zur Person des Sultans Qabus ibn Said Al Said hatte ich bereits bei der Vorstellung des 200 Baisa-Scheins ausführlich berichtet. Deshalb geht es gleich weiter mit dem Bauwerk neben dem Sultan, dem Fort Bahla (Hisn Tamah). Auch etwas vergrößert.




Quelle: frank




Quelle: frank


Dazu gleich die Ansicht aus der „realen Welt“.




Quelle: internet




Quelle: internet


Bahla ist eine der ältesten Königstädte im Sultanat Oman. Sie ist eine typische Oasenstadt und wurde mit einer ca. 12 km langen und ca. 5 Meter hohen Mauer geschützt. Zur heutigen Hauptstadt Muskat sind es nur ca. 180 km.
Das Fort Bahla inmitten der alten Stadtbefestigung heißt eigentlich Hisn Tamah. Es gibt Reste aus dem 13./14. Jh. Was wir heute sehen können ist meist aus dem 17. Jh.! Die Stadt und das Fort mit seinen 15 Toren und 132 Wehrtürmen befindet sich am Fuße des Hochlandes Djebel Akhdar und war Teil des Widerstandes (Kharajit) gegen den Kalifen Harun al-Rashid.

Vieles, wie Mauern oder Treppen, wurde damals traditionell aus einem Gemisch (Schlamm, Gips) und ungebrannten Ziegeln gebaut, das nach Austrocknung so hart wurde „wie Beton“.
1987 wurde das Fort in Bahla in die Weltkulturerbeliste der UNESCO und 1988 auf die Rote Liste mit den gefährdeten Welterbestätten aufgenommen. Aus letztgenannter Liste wurde nach ersten Sicherungsmaßnahmen und der Renovierungsarbeiten (1993 – 1999) durch die omanische Regierung das Fort glücklicherweise 2004 wieder herausgenommen. Die Investitionssumme soll bisher 9 Mio. Dollar betragen haben. Abschluss der Arbeiten an dem Fort war im Jahre 2012. Seitdem können es Touristen wieder besuchen.


http://oman.11-300mm.de/oman/bani_awf_bahla


So, ich hoffe nicht zu viel versprochen zu haben. Das ist doch ein Besonderer Schein!

Und das war noch lange nicht alles.

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Hallo liebe Burgen- und Schlösserfreunde!!

Die Musterbanknote, die ich heute einstelle, gibt es natürlich, wie bereit eingestellt, auch als „normale“ Banknote. Diese war von 1970 – 1986 in verschiedenen Ausführungen gültig und zeigt das Fortress Sumail.





Quelle: frank


Auch auf der Vorderseite steht „Muster“ in roter Farbe drauf, aber mit arabischen Schriftzeichen.




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Der Halbe Rial ab 1985 bis 1994 (P25) leider wieder ohne Fort/Burg hat hier keine Chance aufgenommen und vorgestellt zu werden. Auf der Rückseite ist das Areal der Sultan-Qaboos-Universität zu sehen. Das aber nur informativ.

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