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Zum Ende der Seite springen Besuch der Sonderausstellung auf Burg Storkow/Mark
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Großherzog


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Besuch der Sonderausstellung auf Burg Storkow/Mark Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo liebe Burgen- und Schlösserfreunde!!

Geschafft! Nach mehreren Ansätzen habe ich es endlich geschafft, die Sonderausstellung zur Geschichte des stillen Örtchens nach dem Motto „Drauf geschissen“ auf der Burg Storkow zu besuchen. Das Motto ließ bei mir im Vorfeld viele Fragen im Kopf und so war ich sehr gespannt, was mich dort erwartet.
Also bin ich erst mal hin und stellte das Auto auf den kostenlosen Parkplatz neben der Burg. Ich schreibe das extra hier mit rein, weil es leider nicht alltäglich ist, einen kostenlosen Parkplatz zu bekommen.
Schon außen an den alten Mauern des Palas konnte man sehen, warum es drinnen in der Ausstellung geht.
Dazu gleich einige Fotos.




Quelle: frank



Quelle: frank



Quelle: frank



Quelle: frank



Ja auf dem einen Foto stand es schwarz auf gelb, dass die Sonderausstellung bis 04.06.2018 verlängert wurde. Kein Wunder, denn auch an meinem Besuchstag war hier richtig was los.
Erwachsene zahlen 4,50 Euro Eintritt im Souvenirshop/Touristeninfo.
Anschließend wurde der Besucher vom ehemaligen Hausherren Reinhard I. von Strele persönlich begrüßt.




Quelle: frank



Und dann ging es gleich zum Thema. Ein nachgebauter Aborterker zeigt das erste stille Örtchen auf der Burg.





Quelle: frank



Zur eigentlichen Ausstellung ging es dann die Treppe rauf, für „gehandikapte“ mit dem Fahrstuhl daneben.


Die Geschichte des stillen Örtchens, das nicht immer still war, fing schon nachweislich zu Zeiten der Römer an, ging leider im Mittelalter verloren und die Folgen aus der „vernachlässigten Hygiene“ schlugen sich in Seuchen nieder. Naja, heute ist alles anders habe ich mir gedacht. Die hier gezeigten Bilder, Berichte und Videos auf einem Bildschirm, vor dem man auf einer WC-Keramik-Schüssel Platz nehmen konnte, waren erschreckend. Nicht nur der weltweite Verbrauch an Wasser und Papier, nein, dass es immer noch so viele Menschen gibt, die gar keine Toilette haben bzw. nutzen können, ist schockierend.

Ein Fortschritt stellt die vom bekannten Storkower „Tourenteufel“ Didi Senft gebaute mobile Fahrrad-Toilette da. Der Sitz ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber Papier und Bürsten sind ausreichend vorhanden.





Quelle: frank



Der (fast) allen bekannte Nachttopf, hier in vielen Varianten zu sehen, darf „unterm Bett“ natürlich nicht fehlen.




Quelle: frank


Die Erfindung des „Wasserklosetz“ (WC) war eine Errungenschaft der Menschheit, die uns bis heute vieles erleichtert (man kann da so viel einfach runterspülen).

Als Beispiel hier kurz ein aufwendig bemaltes Tiefspülbecken aus England (um 1890), eine Leihgabe aus der Sammlung des Schlosses Rochlitz.




Quelle: frank


Ein Hinweis ist mir noch beim Berichtschreiben in Erinnerung. Der sächsische Kurfürst Christian I. hatte einen Leibstuhl, auf dem er sein „Geschäft“ wahlweise im Sitzen oder Liegen verrichten konnte.

Heute ist vieles anders als früher und so können wir alte Dinge auch für andere Zwecke verwenden.




Quelle: frank


Wer in der Nähe ist, einfach mal anhalten und in die Ausstellung gehen.
Fotografieren ist hier ausdrücklich erlaubt! Man muss nicht aus allem ein „Geheimnis“ machen.

Übrigens gibt es auch weitere Ausstellungen zur Geschichte und die Erlebnisausstellung "Mensch und Natur - Eine Zeitreise" im unteren Stockwerk.

Ein guter Abschluss ist ein heißer Kaffee und ein Stück Torte im nebenan befindlichen Burgstübchen.

Infos zur Sonderausstellung gibt es hier;

https://www.storkow-mark.de/seite/302179...usstellung.html

__________________
Ein freundliches "Burg auf"
Burgen- und Schlösserfreund frank
04.02.2018 08:49 frank ist offline E-Mail an frank senden Beiträge von frank suchen Nehmen Sie frank in Ihre Freundesliste auf
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