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Zum Ende der Seite springen Burg Hengebach in Heimbach (Eifel)
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Burg Hengebach in Heimbach (Eifel) Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo liebe Burgen- und Schlösserfreunde/ -freundinnen!!!

Die Reise in meinem heutigen Bericht führte mich in die Nordeifel in den Kreis Düren nach Heimbach und von da habe ich Euch einige Fotos mitgebracht.
Dort thront auf einem Bergrücken 216 m ü. NN die Burg Hengebach aus dem 12. Jh. Sie beherrschte einst das Rurtal.

Die „Breitseite“ der Burg bei der Anfahrt mit Blick ins Rurtal.



Quelle: frank


Die andere Seite der Burg von einem der beiden Parklätze im Ort aus gesehen.



Quelle: frank



Um dort hinaufzukommen, gibt es zwei Wege, den langen über das Burgtor und für Gehbehinderte über einen Fahrstuhl.



Quelle: frank



Quelle: frank


Oben im Burghof angekommen, war ich erst mal enttäuscht, da die Gaststätte Mo. und Di. geschlossen und sonst erst ab 12 Uhr geöffnet hat. Eine Spezialität sollen die Flammkuchen sein, welche der Burg auch den Beinamen „Flammkuchenburg“ einbrachte. Klingt lecker, oder?
Bei größeren Gruppen werden Tischweise je nach Personenzahl 2 bis 4 verschiedene Flammkuchen serviert, von denen dann alle Gäste gleichzeitig essen, dann die nächsten 2 bis 4 Stück so lange bis alle satt sind. Das hat den Vorteil, dass man die Möglichkeit hat viele verschiedene Sorten aus zu probieren und es zu keinen langen Wartezeiten kommt. Hätte ich gerne mal probiert.

Im Palas sind Werkstätten und Ateliers von Künstlern (ab 2009 Internationale Kunstakademie) und Apartments zu finden. Wer möchte kann sich hier einmieten.
Direkt am Palas wurde der Bergfried „angebaut“. Diese „Kombination“ gehört mit zu den ältesten Teilen der Burg.



Quelle: frank


Immerhin ist die Tür zum Bergfried offen und diesen kann man kostenlos besteigen.
Von hier „gwo“ (ganz weit oben) hat man tolle Aussichten. Auch auf das nahende Unwetter.
Vom Bergfried kann und konnte man genau beobachten, wer ins Tal hinein und auch wieder hinaus –ging/-fuhr/-ritt.



Quelle: frank





Quelle: frank



Blick zu den katholischen Wallfahrtskirchen St. Clemens (rechts, Altbau) und Christus Salvator (links, Neubau), die ca. 150 Meter von der Burg entfernt sind.




Quelle: frank




Ein Blick in den Burghof aus der Vogelperspektive.




Quelle: frank



Hier sieht man auch einen „Versuch“ die alte Burg mit Neueinbauten zu ergänzen.



Quelle: frank



Sehr gut zu sehen sind die Erweiterungen aus dem 14. Jh. wie beispielsweise der Vorhof, der Zwinger, das Wohngebäude an der Burgsüdseite und die Gartenanlage.


Erster nachweisbarer Besitzer der Burg war Godizo von Aspel-Heimbach, der sie 1011 an den Grafen Gerhard von Metz (Mosalensis) aus dem Hause Lothringen vererbte. Weitere Besitzerwechsel folgten.
Einmal war die Burg sogar Eigentum des französischen Staates, als das linke Rheinufer an Frankreich angegliedert wurde.
Die Burg diente leider auch als Steinbruch, war dann einsturzgefährdet (1904) und sollte völlig abgetragen werden.
Glücklicherweise gründeten Bürger aus Düren den „Verein zur Erhaltung der Burgruine Heimbach“, erwarben die Burg und sicherten diese umfangreich.
1935 kaufte der damalige Kreis Schleiden den Burgkomplex und wollte die gesamte Anlage restaurieren. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Burg an eine Brauerei aus Düsseldorf verpachtet, mit der Auflage, diese wiederherzustellen, was sie auch teilweise durchführte. 1970 löste der Kreis das Pachtverhältnis und baute selber weiter.
Heute ist die Stadt Heimbach Eigentümer.

Auf der Internetseite ist folgender Hinweis zu lesen.
„Bitte beachten Sie das die gesamte Burganlage je nach Saison und Wetterlage zwischen 18.00 Uhr und 22.00 Uhr verschlossen wird.“
Also nicht einschließen lassen! Das habe ich schon mal auf einer anderen Burg durch und musste über die Mauer klettern, darüber hatte ich hier schon berichtet. Ja Burgbesichtigungen sind nicht nur spannend, lehrreich, informativ und man hat viel Bewegung an der frischen Luft, sie haben auch einen „Hauch“ von Abenteuer.


Mehr zur Geschichte und eine Rekonstruktionszeichnung unter;

http://www.heimbach-eifel.de/go/lokales-...1_heimbach.html

https://burgrekonstruktion.de/main.php?g2_itemId=3043/

__________________
Ein freundliches "Burg auf"
Burgen- und Schlösserfreund frank
23.01.2020 14:36 frank ist offline E-Mail an frank senden Beiträge von frank suchen Nehmen Sie frank in Ihre Freundesliste auf
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