Burgen und Schlösser
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Thema: Burgen und Schlösser auf Münzen und Geldscheinen
frank

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Burg Storkow (Mark) auf dem 0 Euro-Souvenir-Schein 04.11.2019 11:41 Forum: Damals und Heute


Hallo liebe Burgen- und Schlösserfreunde!!



„BURG STORKOW (MARK) – STRELEBURG“ ist einer der neuen Brandenburger 0 Euro-Souvenir-Scheine 2019.
Er ist wohl der erste Euroschein, wo „MARK“ draufsteht!



Quelle: frank


Die Burg Storkow (Mark) kann auf eine 810-jährige Geschichte (1209-2019) zurückblicken.
Der Storch ist zwar sehr oft auf den umliegenden Wiesen und auch im Stadtwappen zu sehen, mit dem Namen Storkows hat er aber nichts zu tun. Dieser ist wohl slawischen Ursprungs und geht zurück auf Sturkuowe, was so viel wie „Weg durch den Sumpf“ bedeutet.
Kurz zum Motiv des Scheins:
Die Burg Storkow (Mark) ist auf dem Schein aus der Vogelperspektive zu sehen. Sie wurde erstmals im Jahre 1209 urkundlich erwähnt und zählt damit zu den ältesten Burganlagen im Land Brandenburg.
Das links oberhalb der Burg befindliche Wappen der Herren von Strele zeigt drei silberne übereinanderliegende Sensenklingen mit den Schneiden einheitlich nach unten ausgerichtet auf rotem Grund.
Weiter finden wir rechts der Burg das Wappen der Stadt Storkow (Mark). Darauf ist ein natürlicher Storch auf grünem Boden, überhöht von drei goldenen Sternen auf blauem Grund zu sehen. Im golden belegten Saum sind 14 schwarze Kugeln, die die 14 Ortsteile der Stadt Storkow (Mark) symbolisieren, angebracht.

Auslieferung: November 2019
Auflage: 5000 Stück,
Seriennummern XEGP000001 – XEGP005000


„Das Geheimnis des Souvenir-Scheines ist nicht, dass er echt aussieht, er ist es!“
Thema: neues Themenheft zu Harzer Geschichtsorte „Burgen & Schlösser“
frank

Antworten: 2
Hits: 422
Erwanderung der Domburg im Hakel 04.11.2019 11:27 Forum: Hier seid Ihr gefragt


Hallo liebe Burgen- und Schlösserfreunde!!


Der Anfang ist gemacht und das erste Ziel erwandert. Zur „Belohnung“ gab es das tolle Gefühl, die Luft innerhalb historischer Mauern zu „schnuppern“ und geschichtsträchtigen Boden unter den Füßen zu haben. Das kennen sicher viele von Euch. Außerdem gab es für mich den ersten Stempel in dem bereits oben gezeigten neuen Sammelheft.



Quelle: frank



Quelle: frank


Ein Foto mit der Schautafel und Stempelkasten sowie der Ruine im Hintergrund



Quelle: frank



Kurz zur Domburg.
Die Ruine der mittelalterlichen Niederungsburg im Hakel, ein Waldgebiet im sachsenanhaltinischen Landkreis Harz, bei schönem Wetter kann man den Brocken sehen, befindet sich in einem alten Reichsforst, der bereits als „saltus Hacul“ in einer Urkunde Ottos I. im Jahre 941 genannt wurde.
Genaueres weiß man nicht genau, zumindest was die Anfänge betrifft. Wo, eine der vielen „W-Fragen“ ist nun geklärt, aber wann genau und von wem die Domburg erbaut wurde, bleibt bisher ein „Geheimnis der Geschichte“.
Errichtet auf einer Anhöhe (244,5 Meter ü NN) und mit tiefen Wallgräben herum, war sie gut geschützt vor Angreifern.



Quelle: frank


Das Material aus den Gräben, zumeist Kalkstein (Muschelkalk) aus der Zeit des frühen Erdmittelalters (Trias), wurde gleich für den Bau der Burg genutzt. Gut zu sehen an der heute noch vorhandenen Schildmauer, die ca. 10 Meter hoch, 1 Meter dick und fast 30 Meter breit ist. Das vorhandene „Tor“ ist eher eine „Tür“ und genauso hoch und breit, „dass ein einzelner gepanzerter Reiter ohne abzusteigen in den Hof reiten konnte.“





Quelle: frank



Quelle: frank


Diese Schildmauer ist schon beeindruckend. Tritt man durch das „Hohe Tor“ guckt man erst mal ins Grüne.
Einige Mauerteile an den Ecken sind noch vorhanden und lassen die Ausmaße des Innenhofes der Kernburg als rechteckiges Kastell von etwa 30 x 30 Meter erkennen.



Quelle: frank


Die urkundliche Erwähnung fand erst 1310 statt, in der als Besitzer ein Ludolph von Knesebeck genannt wird. Dieses Adelsgeschlecht soll sein Unwesen als Raubritter „betrieben“ haben.
Die Burg lag günstig in der Nähe der alten Heer- und Handelsstraße zwischen Leipzig und Lüneburg.
Truppen des Bischofs Albert III. von Halberstadt sowie der Städte Quedlinburg, Halberstadt und Aschersleben belagerten 1367 die Burg und eroberten diese.
Danach wurde die Burg von den Bischöfen von Halberstadt häufig als Pfandobjekt verwendet.
Schon im 15. Jh. galt die Burg als verlassen.

Die beeindruckenden Reste sind noch heute gut zu sehen und jederzeit frei zugänglich.

Zum Schluss noch ein Foto von der Hofseite der Schildmauer, wo man die Löscher für die Balken erkennen und die einstige Raumhöhe erahnen kann.



Quelle: frank


Noch ein Blick im Tor stehend nach oben.



Quelle: frank


Sagen berichten von unermesslichen Schätzen auf der Domburg, von denen keiner weiß, ob es sie je gegeben hat oder wo sie eventuell, wenn einst vorhanden, geblieben sein könnten.

Eine Rekonstruktionszeichnung, die auch realistisch erscheint könnt Ihr hier sehen;

https://burgrekonstruktion.de/main.php?g2_itemId=2586


Mehr zur Geschichte gibt es hier;

http://www.burgen.ausflugsziele-harz.de/...mburg-hakel.htm


Übrigens der „persönliche Reiseführer“ Heinrich I. war nicht auf der Burg und so begab ich mich alleine durch die Burgruine und dessen Gräben.


Gibt es denn inzwischen schon Besucher die ebenfalls auf der Domburg waren oder bereits einige der anderen Geschichtsorte aus dem Themenheft der Harzer Wandernadel „Burgen & Schlösser“ erwandert haben?
Immer her mit den Infos!

Vielen Dank.
Thema: Bischofsburg in Wittstock an der Dosse und LAGA 2019
frank

Antworten: 1
Hits: 393
Bischofsburg in Wittstock an der Dosse und LAGA 2019 13.08.2019 12:03 Forum: Hier seid Ihr gefragt


Hallo liebe Burgen- und Schlösserfreunde!!

Alle die zurzeit die Bischofsburg in Wittstock an der Dosse mit dem Museum zum Dreißigjährigen Krieg und dem Ostprignitzmuseum im Landkreis Ostprignitz-Ruppin besuchen möchten, müssen über das Gelände der Landesgartenschau (LAGA) in Brandenburg. Hier gab es viele Blumen und auch viel Grün in Form von wilden Wiesen wie vor der Burg und an der Stadtmauer.


Quelle: frank


Der Eintritt zur Burg und Museum ist zwar im Preis der LAGA enthalten, aber mit 14 Euro pro Erwachsenen (Kinder 4 Euro) sehr saftig. Dafür ist das Parken ganz in der Nähe kostenlos.
Übrigens ist die LAGA, die bereits seit 18. April „läuft“ noch bis 6. Oktober 2019 geöffnet.
Noch kurz einige Worte zur Dosse. Es ist ein Nebenfluss der Havel und hat eine Länge von ca. 96 km.

Aber zurück zur Burg, die auch „Alte Bischofsburg“ genannt wird, warum weiß allerdings niemand mehr so genau, da es keine „neue“ gibt!
Hier saßen und residierten die Bischöfe von Havelberg zwischen 1271 und 1548.
Havelberg ist einigen sicher noch bekannt, denn unter anderem war hier 2015 die Bundesgartenschau BUGA, gleichzeitig auch in Brandenburg an der Havel und in Premnitz und in Rathenow und im Amt Rhinow/Stölln.
Nun aber wirklich zur Burg.
Am Anfang war einmal eine slawische Siedlung, aus der vor 946 Wittstock und ab 1244 auch die Burg entstand.
Die Burg galt als uneinnehmbar, zumindest bis zum Dreißigjährigen Krieg. Dann begann der Verfall.
Warum gibt es nun auf der heutigen Burg ein Museum zu diesem 30 Jahre andauernden Krieg?
Genau am 4. Oktober 1636 gab es bei Wittstock am Scharfenberg eine Schlacht, die die Schweden gegen die kaiserlichen Truppen und Sachsen für sich entschieden.
Von 1638, als Wittstock von der Pest heimgesucht wurde und die Hälfte der 3000 Einwohner dabei ums Leben kamen, machen wir einen großen zeitlichen „Sprung“ ins Jahr 1995. Da begannen die europäisch geförderten Restaurierungs- und Rekonstruktionsmaßnahmen an der Burganlage, die Teil der ca. 2500 Meter langen historischen aus Backsteinen im Klosterformat errichteten Stadtbefestigung Wittstocks ist.
Einst hatte diese eine Höhe von 9 bis 11 Meter, denn sie sollte den Bewohnern Schutz vor den unmittelbar benachbarten Slawen bieten.
Heute hat die Stadtmauer noch eine Höhe von 4 bis 7 Meter, immerhin. Auch eines von einst drei Stadttoren, das Gröpertor, aus dem 14. Jh. ist noch vorhanden.



Quelle: frank


Hier ein Blick vom Turm der Stadtpfarrkirche zur Heilig-Geist-Kirche (Turm links) erbaut um 1300 zum Gröpertor (Turm Mitte) und zum Rathausturm rechts mit der Turmuhr.

Noch mal kurz zum Museum des Dreißigjährigen Krieges, das in Deutschland einzigartig ist und zum überwiegenden Teil in dem 32 Meter hohen Bergfried (Amtsturm) untergebracht ist.



Quelle: frank

Diese heutige Höhe wurde Ende des 17. Jh. erreicht, als man den Turm um zwei Geschosse erhöht hatte. An der Fassade sieht man viele Öffnungen, die wieder verschlossen wurden und andere „Narben“. Ein ehemaliger Aborterker ist in Resten erhalten.



Quelle: frank


Na dann lasst uns mal hinein gehen. Das Burgtor steht extra für uns offen. Sicher hatte es im Mittelalter ein anderes Dach.



Quelle: frank


Im Burghof angekommen, müssen wir uns nicht den Weg in die Ausstellung „freischießen“.



Quelle: frank


Auf sieben Ebenen, von der Ersten mit den "Mythen und Wahrheiten" und den „Ursachen des Krieges" auf Ebene 2 bis nach ganz oben unterm Dach zum „langersehnten Frieden" inklusive Ausblick auf Burghof, LAGA-Gelände und Altstadt mit der historischen Stadtmauer sowie der Evangelischen Stadtpfarrkirche St. Marien und St. Martin, eine dreischiffige Hallenkirche der Backsteingotik aus dem 13. Jh., von dessen 68 Meter hohen Turm man wiederum eine tolle Aussicht auf die Burg hat, aber erst nach 203 Stufen! Davon sind die unteren 68 Stufen (Spindeltreppe) historisch gemauert bis ins untere Turmgeschoss, da kann man auch eine Pause machen (Sitzplätze vorhanden). Die anderen 134 Stufen bis zur Aussichtsplattform in der unteren Turmlaterne in 45 Meter Höhe sind aus Holz und führen auch an den Glocken vorbei.
Ein Blick in die Ausstellung.



Quelle: frank



Der Blick vom höheren Turm der Stadtpfarrkirche zum „kleineren“ Burgturm.



Quelle: frank



Quelle: frank


Noch eine Ansicht der Burg aus Richtung Altstadt kommend. Die Burg ist direkt in die Stadtbefestigung integriert.



Quelle: frank




Mehr Infos unter;

http://www.mdk-wittstock.de/


Hier findet Ihr eine gute Rekonstruktion, wie die Burg einst ausgesehen haben könnte;

http://burgrekonstruktion.de/main.php?g2_itemId=2867/



Infos zur Stadtkirche, dem sichtbaren Wahrzeichen von Wittstock, gibt es hier;

https://www.kirche-wittstock-ruppin.de/g.../wittstock.html



Der Vorschlag, speziell für die LAGA 2019 ein besonderes Souvenir, einen 0 Euro-Souvenir-Schein mit dem Laga-Logo und der Bischofsburg darauf herauszugeben, wurde von den Verantwortlichen der Laga und vom Stadtoberhaupt abgelehnt, da man schon ausreichend Souvenirs im Angebot hätte.
Dort im Shop auf der Laga lagen sie, die Strohhüte, Gartenbücher und Samen in Tüten, da kam ich mir vor wie im Gartenmarkt. Aber naja, wenn man seinen Besuchern nicht das einmalig Besondere bieten möchte und Umsätze von mehreren tausend Euro nicht nötig hat.
Und so hätte er ausgesehen, der Souvenirschein;



Quelle: frank


Dieser Schein wurde nicht gedruckt, es ist nur ein Entwurf und somit unverkäuflich!!

Übrigens liefen auf der Landesgartenschau noch mehr Leute ohne Kopf oder auch kopflos herum….




Quelle: frank


Abschließen möchte ich mit einem Satz Fontanes, „Die Freiheit ist das größte Glück“, der an der Stadtmauer zu lesen ist.



Quelle: frank


An Stelle von Freiheit kann man auch ein anderes Wort mit „F“ setzen, dass aber mehr mit Menschenverstand als mit Glück zu tun hat „Frieden“. Leider nicht überall auf dieser unserer einen Welt zutreffend.
Thema: Modellbau Burgen
frank

Antworten: 170
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Modell Burg Arnstein 06.08.2019 22:21 Forum: Hier seid Ihr gefragt


Hallo liebe Burgen- und Schlösserfreunde!!

Ein Artikel in der Zeitung veranlasste mich, nochmals nach Gerbstedt in die „Miniaturburgenstadt“ zu fahren.
Das Modell der Burg Arnstein ist fertig gebaut und steht zwischenzeitlich am alten Bahnhof in Gerbstedt zwischen den Zug- und Lokmodellen. Wo es seinen ständigen Platz in der Stadt haben wird, ist noch nicht ganz entschieden.
Eins steht aber leider fest, es ist das letzte Modell seiner Art, dass durch Herrn Beinert gebaut wurde. Der 85-jährige hört aus gesundheitlichen Gründen auf. Er hat immerhin über 40 Burgmodelle und nochmal so viele Zug- und Lokmodelle gebaut. Das wäre reif fürs Guinness Buch der Rekorde! (Das ist aber eine andere traurige Geschichte).

Das Modell der Burg Arnstein ist so gebaut, wie die Burg einst vor ihrer Zerstörung/ Verfall ausgesehen haben könnte. Es sei noch erwähnt, dass bereits ein Modell dieser Burg existiert, aber in Form der heutigen Ruine.
Ich habe bereits über meine anderen Besuche der Stadt Gerbstedt und viele der hier stehenden Burgmodelle berichtet. Dazu bekam ich mehrere Nachfragen per email, die ich natürlich schon beantwortet habe. Nur kurz, alle Modelle sind aus Ziegeln und Mörtel gebaut und sind somit auch wetterfest.

Nun einige Fotos vom Modell der Burg Arnstein, oder wie hat der Erbauer auf der Betontafel am Modell geschrieben, „Arnstein wie ihn keiner kennt“!



Quelle: frank


Quelle: frank


Quelle: frank


Quelle: frank


Quelle: frank




Das Original

Auch das Original am Rande des Harzes im Landkreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt habe ich besucht. Es ist natürlich beeindruckend, jetzt anhand des Modells zu sehen, wie die Burg einmal ausgesehen haben könnte.
Die aus dem 12. Jh. stammende Burg ist heute Ruine und jederzeit öffentlich zugänglich.

Mehr Infos und Fotos im Bericht vom 26.11.2014 hier im Forum.
Thema: Großer Denkmalpreis für Eigentümer Schloss Merode
frank

Antworten: 0
Hits: 261
Großer Denkmalpreis für Eigentümer Schloss Merode 05.08.2019 04:11 Forum: Hier seid Ihr gefragt


Hallo liebe Burgen- und Schlösserfreunde!!

Der Große Denkmalpreis 2019 der Deutschen Burgenvereinigung ging an die Familie de Merode für die besonderen Verdienste um den Wiederaufbau, Sicherung und Erhaltung des Kulturerbes Schloss Merode in Langerwehe Kreis Düren.
Viele von Euch kennen das über 850 Jahre alte Wasserschloss Merode und dessen Geschichte. Es wurde innerhalb von 70 Jahren zweimal stark beschädigt und durch die Bewohner wiederaufgebaut.
Das erste Mal wurde das Schloss am 17.11.1944 durch Bomben der Alliierten und zum Zweiten am 19.06.2000 durch einen Großbrand zu 80 % zerstört.
Den Wiederaufbau anzupacken, da gehört schon mehr als nur viel Mut dazu. Die Familie ist ja schon seit 26 Generationen auf Schloss Merode ansässig und da hängt natürlich das ganze Herz an dem Zuhause.

Es gibt auch gute Nachrichten. Der Denkmalpreis ist mit immerhin 10.000 Euro hinterlegt, ok jetzt werden einige sagen, das ist bei dem Schaden ein Tropfen auf den bekannten heißen Stein, aber es geht um die Anerkennung der Bemühungen um den Wiederaufbau.
Weiter hat sich ein Förderverein aus Nachbarn in Langerwehe gegründet, der beim Wiederaufbau helfen möchte.
Bei so viel Engagement durch Prinz Charles-Louis und seiner Frau Prinzessin Clotilde de Merode sowie des Fördervereins ist das Schloss in guten Händen und nur eine Frage der Zeit, bis der Wiederaufbau abgeschlossen werden kann. Viel Glück dabei.

Übrigens soll das Schloss so viele Fenster wie Tage, so viele Zimmer wie Wochen und so viele Türme wie Monate im Jahr besessen haben.

Mehr Infos zum Schloss;

http://schlossmerode.de/
Thema: Grundsteuerbelastung für Denkmaleigentümer
frank

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Grundsteuerbelastung für Denkmaleigentümer 05.08.2019 02:49 Forum: Hier seid Ihr gefragt


Hallo liebe Burgen- und Schlösserfreunde!!

Einige Zahlen gleich vorneweg. In Deutschland soll es 750.000 Baudenkmäler geben, von denen ca. 65-80 % durch private Hand bewahrt und gepflegt werden.
Burg- und Schlossbesitzer sind auch Denkmaleigentümer und denen will man ans Geld. Klar das die sich das nicht gefallen lassen.
Anlass war und ist der geplante Gesetzentwurf zur Grundsteuerreform durch unseren Bundesfinanzminister. Darin soll unser kostbares Kulturerbe wie normale Gebäude (1948) behandelt werden. Dadurch würde es in der Grundsteuer (B) zu unverhältnismäßigen hohen Mehrbelastungen des privaten Denkmaleigentümers kommen.
Die Betroffenen fordern bei der Grundsteuerveranlagung einen allgemeinen Denkmalabschlag, da sie schon wegen der gesetzlichen Erhaltungspflicht, der Nutzungseinschränkung, der großen Unterhaltslasten und des Veränderungsverbotes mehr als belastet sind.
Unterstützung bekommen die Denkmaleigentümer von sechs bundesweit aktiven Organisationen, die sich für den Erhalt und den Schutz unseres baulichen Kulturerbes einsetzen. Diese sind die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die Deutsche Burgenvereinigung e.V., der Verein Schlösser und Gärten in Deutschland e.V., der Bund Heimat und Umwelt in Deutschland (BHU) e.V., die Interessengemeinschaft Bauernhaus e.V. und die Familienbetriebe Land und Forst e.V.
Mal sehen, ob das gemeinsame Schreiben dieser Sechs an den Bundesfinanzminister zur Klärung des Problems beiträgt. Wir werden abwarten….
Thema: Turmbesteigung des Magdeburger Doms St. Mauritius und Katharina
frank

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Hits: 1.758
Magdeburger Dom auf 0-Memoeuro 23.07.2019 14:19 Forum: Hier seid Ihr gefragt


Hallo liebe Burgen- und Schlösserfreunde!!

Der Magdeburger Dom wurde schon auf vielen Fotos, Bilder, Büchern, Ansichtskarten und anderen Souvenirs abgebildet, aber auf einem Geldschein oder besser auf einem 0-Memoeuro und das in einem zarten augenfreundlichen grün?! Es ist zwar kein Zahlungsmittel, deshalb steht auch Null „0“ drauf, aber zum sammeln perfekt!
Den gibt es beim Händler oder vor Ort für 2 Euro aus dem Automaten.




Quelle: frank
Thema: neues Themenheft zu Harzer Geschichtsorte „Burgen & Schlösser“
frank

Antworten: 2
Hits: 422
neues Themenheft zu Harzer Geschichtsorte „Burgen & Schlösser“ 23.07.2019 14:05 Forum: Hier seid Ihr gefragt


Hallo liebe Burgen- und Schlösserfreunde!!

Neuigkeiten aus dem Harz.
Es gibt ein neues Themenheft zu Harzer Geschichtsorte „Burgen & Schlösser“. Da kann man wandern und gleichzeitig Burgen und Schlösser besuchen.
Das neue Themenheft der Harzer Wandernadel „Burgen & Schlösser“ gibt es zwar seit der Saisoneröffnung am 28.04.2019, aber die kompletten Kästen mit den beliebten Stempeln sind erst ab ca. Mitte August erwanderbar. Bislang können nur Stempel gesammelt werden, die auch bereits im Wanderpass zu finden sind.
Ich habe mir bereits ein solches Themenheft besorgt (Schutzgebühr 2,50 Euro). Es sind insgesamt 32 Geschichtsorte, zu denen beispielsweise Burg Falkenstein, Schloss Quedlinburg, Großes und kleines Schloss Blankenburg oder auch das Schloss in Wernigerode und die Wasserburg in Zilly gehören. Weiter sind auch Orte wie die Burgruine Anhalt, Erichsburg, Heinrichsburg oder auch das Kloster Huysburg sowie die Königspfalzen in Bodfeld und Derenburg in dem Heft vertreten, um nur einige zu nennen.
Und so sieht es aus.
Übrigens unten mittig sind das neue Themenabzeichen und daneben der „persönliche Reiseführer“ Heinrich I. zu sehen. Das bekommt man natürlich erst, wenn alle Geschichtsorte besucht und das durch je einen Stempel nachgewiesen werden kann.



Quelle: frank

Ich kann es kaum erwarten loszuwandern.
Gibt es denn noch weitere wanderfreudige Burgen- und Schlösserfreunde unter Euch??
Könnt hier im Forum gerne ein Feedback geben.
Vielen Dank.
Thema: Burg Ramstein im Kylltal
frank

Antworten: 5
Hits: 374
23.07.2019 14:00 Forum: Hier seid Ihr gefragt


Ja gerne.
Persönlich vor Ort und auch schriftlich habe ich in der umfangreichen Burgen- und Schlossbibliothek gute Erfahrungen gemacht. Und die Mitarbeiter sind auch riesig nett.
Thema: Burg Ramstein im Kylltal
frank

Antworten: 5
Hits: 374
20.07.2019 16:46 Forum: Hier seid Ihr gefragt


Hallo Landjunker Nestor,

die Burg kam mir gleich bekannt vor, ohne diese besucht zu haben, leider.
In einem Buch in meiner kleinen bescheidenen Bibliothek fand ich "Balduins Burgen - Eine Reise in die kurtrierische Vergangenheit" auch etwas über die Burg Ramstein.

Weiter gibt es eine recht interessante Rekonstruktionszeichnung von Herrn Wolgang Braun unter

https://burgrekonstruktion.de/main.php?g2_itemId=2016

Noch eine Möglichkeit, die ich auch schon nutzte, ist die umfangreiche Bücher- und Datensammlung aller Art im Schloss Philippsburg der Deutschen Burgenvereinigung unterhalb der Marksburg in Braubach. Anfragen per Telefon, email, Fax oder persönlich, einfach an der Tür klingeln.

Hoffentlich findest Du etwas passendes.
Thema: Dom St. Marien Fürstenwalde/Spree
frank

Antworten: 1
Hits: 455
20.07.2019 16:29 Forum: Damals und Heute


Hallo liebe Burgen- und Schlösserfreunde!!

Wie bereits geschrieben hier und heute ein Foto der Vorderseite des 0 Euro-Souvenir-Scheines „Dom St. Marien - Domstadt Fürstenwalde/Spree“.
Übrigens hat der Schein die Buchstaben XEGG am Anfang der Seriennummer.




Quelle: frank


Ich war letztens im Dom und habe mir einige dieser violetten Scheine besorgt und gleich noch abstempeln lassen.
Ja mit dem Stempel der evangelischen Domgemeinde St. Marien Fürstenwalde/Spree sieht er noch schöner aus, oder? Das ist doch ein tolles Souvenir!
Mehr DOM geht nicht!




Quelle: frank


Im Dom vor Ort kann man diesen 0 Euro-Souvenir-Schein für 3 Euro erwerben (ohne Stempel) oder auch online zum gleichen Preis plus Versand bestellen.
Thema: Dom St. Marien Fürstenwalde/Spree
frank

Antworten: 1
Hits: 455
Dom St. Marien Fürstenwalde/Spree 08.05.2019 20:07 Forum: Damals und Heute


Hallo liebe Burgen- und Schlösserfreunde!!

Nun bekommt Brandenburg nach den beiden 0 Euro-Souvenir-Scheinen vom Schloss Martinskirchen auch einen vom Dom St. Marien in der Domstadt Fürstenwalde/Spree.
Es ist zwar kein Prunkbau aus edlem Sandstein wie viele andere Dome, aber dafür mindestens genauso historisch. und interessant.
Außerdem in guter Nachbarschaft zum Bischofsschloss mitten in der Altstadt der Domstadt.
Sobald ich ein Foto habe, werde ich es einstellen.

Bleibt gesund.
Thema: Burgen und Schlösser auf Münzen und Geldscheinen
frank

Antworten: 140
Hits: 236.051
0 Euro-Souvenir-Schein Schloss Martinskirchen 2018-2 28.10.2018 22:35 Forum: Damals und Heute


Hallo liebe Burgen- und Schlösserfreunde!!


In Brandenburg kommt wieder ein neuer 0 Euro-Souvenir-Schein „Schloss Martinskirchen - Friedrich Wilhelm Graf von Brühl“ XEBA 2018-2 auf den Markt.
Nach dem erfolgreichen Start des ersten brandenburgischen 0 Euro-Souvenir-Scheins „Barockschloss Martinskirchen – Land Brandenburg“ 2018-1, der vom „Förderverein Schloss Martinskirchen e.V.“ herausgegeben wurde, folgt nun ein zweiter Schein „Schloss Martinskirchen – Friedrich Wilhelm Graf von Brühl“ 2018-2.
Das neue Motiv zeigt den Bauherren Friedrich Wilhelm Graf von Brühl (04.02.1699 – 26.08.1760) auf einem Porträt aus dem Jahre 1760 vom französischen Maler Louis de Silvestre (der Jüngere), dass im Original in der Gemäldegalerie Alte Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden (SKD) zu finden ist.
Rechts neben dem Grafen, der kurfürstlich-sächsischer und königlich-polnischer Geheimer Rat sowie Landeshauptmann in Thüringen war und dank seines bekannteren Bruders Graf Heinrich von Brühl 1738 in den Reichsgrafenstand erhoben wurde, ist der Mittelteil der Südseite des Schlosses Martinskirchen, das er von 1754 bis 1756 erbauen ließ, mit der oben auf errichteten Grafenkrone und Allianzwappen zu sehen. Hinter der Fassade befindet sich der über zwei Etagen reichende ovale Marmorsaal mit dem großen Deckengemälde der Jagdgöttin Diana, dass auf dem ersten Schein über dem Ehrenhof des Schlosses abgebildet ist.
Eine Unterschrift des „Friedrich Wilhelm Graff von Brühl“, die im Original auf einer alten Urkunde überliefert ist, rundet den neuen Schein nach unten ab. Diese Urkunde befindet sich im Besitz des Landesarchivs Thüringen – Hauptstaatsarchiv Weimar (LATh – HstA Weimar).




Quelle: „Förderverein Schloss Martinskirchen e.V.“


Die Auflage des Scheins 2018-2 „Schloss Martinskirchen – Friedrich Wilhelm Graf von Brühl“ ist wie der Schein 2018-1 auf 5000 Stück limitiert. So wird auch dieser interessant für Sammler und für Einheimische, die ein weiteres Stück Heimat erwerben können.

Vorbestellungen zum Stückpreis von 3 Euro plus Versand können ab sofort über die bekannte email-Adresse getätigt werden.

0euro.martinskirchen@gmail.com


Für Interessenten wird noch ein kleiner Restbestand vom Schein 2018-1 zum Preis von 5 Euro/Stück und farbige DIN A 4 Geschenkscheine mit einem originalen 0-Euroschein auf einem hochwertigen Kunstdruckblatt zum Preis von 24,95 Euro plus Versand angeboten.
Weiter werden auch für den neuen Schein 2018-2 hochwertige Geschenkscheine zum Einführungspreis von 19,95 Euro (später 24,95 Euro) plus Versand angeboten.

Solange der Vorrat reicht.

„Das Geheimnis des Souvenir-Scheines ist nicht, dass er echt aussieht, er ist es!“


Auch der Schein Nummer 2, der jetzt schon liebevoll als „Grafenschein“ bezeichnet wird, besitzt alle Sicherheitsmerkmale wie der erste Schein und wird nach Auslieferung durch die französische Druckerei im Schloss zum Kauf angeboten. Die Anzahl wird wieder begrenzt sein.
Das genaue Datum der Präsentation mit Verkauf im Schloss wird noch auf der Internetseite des Vereins https://fv-schloss-martinskirchen.de/ bekannt gegeben.

Mit dem Kauf der 0 Euro-Scheine unterstützt Ihr die Vereinsarbeit zum Erhalt des Schlosses und das ist eine Sache, die ich gerne unterstütze.
Thema: Schachbrettsteine an Feldsteinkirchen
frank

Antworten: 4
Hits: 2.786
Schachbrettstein am Dom Fürstenwalde/Spree 17.07.2018 23:08 Forum: Hier seid Ihr gefragt


Hallo liebe Burgen- und Schlösserfreunde!!

Nach der kleinen Feldsteinkirche in Rotberg, nun einige Nummern „Größer“. Der evangelische Dom St. Marien in Fürstenwalde, einer von drei neben Brandenburg und Havelberg (heute in Sachsen-Anhalt).
Inzwischen steht „Domstadt Fürstenwalde/Spree – Landkreis Oder-Spree“ am Ortseingangsschild und zu übersehen ist der 68 Meter hohe Turm auch nicht. Dafür muss man eher nach dem Schachbrettstein suchen, wenn man nicht genau weiß, wo dieser verbaut wurde. Deshalb gleich zur Lage des Steins.
Steht man direkt am Turm (Haupteingang) geht man links herum zur weiß verputzen Sakristei und dem davor zugemauerten alten Portal, das noch im Bogen gut erkennbar ist. Das am Dom zumeist Backsteine verbaut wurden, macht die Suche etwas einfacher. Direkt über dem heutigen Bodenniveau ist der Stein gut sichtbar.
Anhand der Bilder kann man gut die Lage des Schachbrettsteins erkennen.



Quelle: frank


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Quelle: frank


Noch kurz zum Dom selbst.
Die Stadtkirche St. Marien in Fürstenwalde an der Spree ist nachweislich durch eine päpstliche Bestätigung seit dem Jahre 1385 Sitz der Bischöfe des Bistums Lebus. Diese wurden hier auch beigesetzt. Nach weitgehender Zerstörung 1432 erfolgte ab 1446 ein Neubau als Dom.
Mit Bischof Johann VIII. Horneburg verstarb 1555 der letzte katholische Bischof von Lebus.
Der erste evangelische Gottesdienst fand am 12. April 1557 im Beisein des Kurfürsten Joachim II. und seines Bruders Hans von Küstrin als Markgraf der Neumark statt.
Das ehemalige gotische Gotteshaus, insbesondere das Deckengewölbe, die Domverkleidung, der Turm und die Exponate, wurden 1771 radikal im Stil des Barock umgestaltet. Während einer erneuten Instandsetzung in den Jahren 1908 bis 1910 wurde der Dom wieder vom Barock ins Gotische „zurückgebaut“.
Im Zweiten Weltkrieg, in der Woche vom 16. bis 23. April 1945, wurde der Dom, mit dem Gewölbe und Teile der wertvollen Ausstattung, wie beispielsweise der Kanzelaltar, fast vollständig zerstört.
Ein erwähnenswertes Ausstattungsstück, das die Kriege überstand, ist das freistehende, hoch aufragende Sakramentshaus aus Sandstein, das ins Jahr 1517 datiert wird.
Bis in die 1970er Jahre baute die evangelische St.-Marien-Domgemeinde den Dom im Wesentlichen wieder auf. Nach der äußeren Wiederherstellung wurde mit der Gründung der Dombauhütte 1988 die teilweise Rekonstruktion des Inneren begonnen.
Die Wiedereinweihung wurde am 31. Oktober 1995 gefeiert. Ein weiterer Höhepunkt war 2005 die Weihe der neu geschaffenen Orgel (Firma Schuke aus Potsdam) durch Bischof Huber.
Erwähnenswert ist noch die Bibliothek, in der noch Teile auf den Bischof Dietrich von Bülow und Reste der Gutsbibliothek der Familie von Massow aus Steinhöfel zurückgeht.
Heute kann der Dom, der auch als Gemeindezentrum dient, im Rahmen „Offene Kirche“ besichtigt werden.
Direkt neben dem Dom steht noch ein Flügel des alten Bischofsschlosses (auch Bischofsburg), der ehemaligen Residenz der Bischöfe von Lebus. Hier kann man sich heute im Restaurant, im Cafe‘ oder auf der Terrasse stärken und erholen.
Wer die Domstadt Fürstenwalde besucht, sollte auch die Katzentreppe am Dom, das Stadtmuseum, das mittelalterliche Rathaus und die Reste der alten Stadtbefestigung mit dem Bullenturm oder dem Niederlagetor besichtigen.
Das ehemalige Jagdschloss (1699/1700) unter Kurfürst Friedrich III. errichtet, befindet sich zurzeit hinter Gerüsten und Folie verhüllt in der kompletten Rekonstruktion.

http://www.kirche-fuerstenwalde.de/
Thema: Burgen und Schlösser auf Münzen und Geldscheinen
frank

Antworten: 140
Hits: 236.051
Neuer 0 Euro-Souvenir-Schein der Wasserburg Egeln in Sachsen-Anhalt 30.06.2018 18:20 Forum: Damals und Heute


Hallo liebe Burgen- und Schlösserfreunde!!

Ein weiterer 0 Euro-Souvenir-Schein mit einer Burg hat das Licht der Welt erblickt, zumindest erstmal im Entwurf.
Seine 5.000 „Artgenossen“ werden noch durch die Druckerei Oberthur in Frankreich gedruckt und Ende August ausgeliefert.
Da freut sich das Sammlerherz.

Über die Wasserburg Egeln und meinen Besuch dort hatte ich schon 2011 ausführlich in Wort und Bild berichtet.

Auf dem Souvenir - Schein ist die Westansicht der Oberburg mit dem links stehenden 36 Meter hohen Bergfried (um 1200), dem rechts angrenzenden Torhaus mit Mannpforte und dem Renaissance-Sandsteingiebel (1617 vorgeblendet) im Stil der Weserrenaissance am Palas zusehen.
Neben dem Palas wurde das Siegel des edelfreien Otto von Hadmersleben Herr zu Egeln (um 1250) mit dem Hirsch abgebildet.



Quelle: Wasserburg Egeln


„Das Geheimnis des Souvenir-Scheines ist nicht, dass er echt aussieht, er ist es!“


Interessenten können den 0 Euro Schein der Wasserburg Egeln schon jetzt für 3 Euro das Stück vorbestellen unter 0euro.wbegeln@gmail.com (solange der Vorrat reicht)!!


Mehr Information gibt es auf der Internetseite der Wasserburg Egeln unter

https://wasserburg-egeln.de/
Thema: Burgen und Schlösser auf Münzen und Geldscheinen
frank

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einfach ausverkauft 02.03.2018 17:04 Forum: Damals und Heute


Hallo liebe Burgen- und Schlösserfreunde!!

Das ging aber schnell. Noch nicht mal gedruckt und schon ausverkauft!
Einige restliche Scheine sind wohl noch zu haben, ansonsten am Tag der Präsentation im Schloss gibt es wohl noch welche für 2 Euro (max. 5 Stück pro Person).
Auch bei ebay sollen noch Reste zum Angebot kommen. Da bin ich mal gespannt.
Thema: Burgen und Schlösser auf Münzen und Geldscheinen
frank

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0 Euro-Souvenir-Schein „Barockschloss Martinskirchen“ 22.02.2018 13:30 Forum: Damals und Heute


Hallo liebe Burgen- und Schlösserfreunde!!

Der „Förderverein Schloss Martinskirchen e.V.“ wird einen neuen 0 Euro-Souvenir-Schein, den ersten in Brandenburg, drucken lassen.

Auf der Vorderseite ist das dreiflügelige Barockschloss Martinskirchen mit Fassaden im französischen Klassizismus, der Ehrenhof und darüber im lichten Wolkenhimmel die thronende Göttin Diana mit ihrem Jagdgefolge zu sehen. Dieses ist ein Teil des großen Deckengemäldes aus dem über beide Obergeschosse reichenden ovalen Marmorsaals, dem „Herzstück“ des Schlosses. (Siehe Infos zum Schein mit Foto auf der Internetseite des Fördervereins)

http://fv-schloss-martinskirchen.de/

Das Schloss des Grafen Friedrich Wilhelm von Brühl (1699-1760), ein Bruder des bekannteren sächsischen Premierministers Graf Heinrich von Brühl (1700-1763), hatte ich bereits zum Tag des offenen Denkmals 2013 besucht und dazu einen Bericht hier ins Forum eingestellt.
Er ließ die Anlage Mitte der 1750 er Jahre als Jagd- und Lustschloss errichten. Nach wechselvoller Geschichte wird das in Gemeindebesitz befindliche Schloss heute durch den Verein liebevoll betreut. Ein Schwerpunkt ist die touristische Entwicklung des Schlosses, in dessen Nähe der bekannte Elberadwanderweg vorbeiführt.
Weiter werden unter denkmalpflegerischen Aspekten die Rekonstruktions- und Sanierungsmaßnahmen unterstützt. Auch die Wiedereinrichtung, Erhaltung und Pflege des Schlossparkes „stehen auf der Fahne“ des Fördervereins. Ich könnte noch so weitermachen, denn Ziele gibt es viele. Was will ich Euch damit sagen?
Um diese und weitere Ziele verwirklichen zu können, braucht der Verein Geld, so wie andere Burg- und Schlossvereine auch. Da ist die Idee, einen eigenen 0 Euro-Souvenir-Schein für das Schloss in Martinskirchen drucken zu lassen, genau das Richtige, denn durch den Verkauf dieser Scheine kommt richtig was in die „Schlosskasse“.
Viele Sammler warten bereits auf neue 0 Euro-Souvenir-Scheine. Schon jetzt können Sammler und Liebhaber dieser Scheine den vom „Barockschloss Martinskirchen“ vorbestellen!! Ganz nach dem Motto, wer zuerst bestellt, bekommt ihn auch zuerst. Mit einer Auflage von nur 5.000 Stück wird er sicher schnell vergriffen sein, so wie der von der Wartburg, vom Berliner Schloss, Burg Altena, Schloss Moritzburg oder andere Beispiele zeigen.

Wer möchte kann den ersten brandenburgischen 0 Euro-Souvenir-Schein „Barockschloss Martinskirchen“ unter folgender email vorbestellen.

0euro.martinskirchen@gmail.com


Ich wünsche Euch viel Spaß beim sammeln.
Thema: Besuch der Sonderausstellung auf Burg Storkow/Mark
frank

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Besuch der Sonderausstellung auf Burg Storkow/Mark 04.02.2018 08:49 Forum: Ankündigungen


Hallo liebe Burgen- und Schlösserfreunde!!

Geschafft! Nach mehreren Ansätzen habe ich es endlich geschafft, die Sonderausstellung zur Geschichte des stillen Örtchens nach dem Motto „Drauf geschissen“ auf der Burg Storkow zu besuchen. Das Motto ließ bei mir im Vorfeld viele Fragen im Kopf und so war ich sehr gespannt, was mich dort erwartet.
Also bin ich erst mal hin und stellte das Auto auf den kostenlosen Parkplatz neben der Burg. Ich schreibe das extra hier mit rein, weil es leider nicht alltäglich ist, einen kostenlosen Parkplatz zu bekommen.
Schon außen an den alten Mauern des Palas konnte man sehen, warum es drinnen in der Ausstellung geht.
Dazu gleich einige Fotos.




Quelle: frank



Quelle: frank



Quelle: frank



Quelle: frank



Ja auf dem einen Foto stand es schwarz auf gelb, dass die Sonderausstellung bis 04.06.2018 verlängert wurde. Kein Wunder, denn auch an meinem Besuchstag war hier richtig was los.
Erwachsene zahlen 4,50 Euro Eintritt im Souvenirshop/Touristeninfo.
Anschließend wurde der Besucher vom ehemaligen Hausherren Reinhard I. von Strele persönlich begrüßt.




Quelle: frank



Und dann ging es gleich zum Thema. Ein nachgebauter Aborterker zeigt das erste stille Örtchen auf der Burg.





Quelle: frank



Zur eigentlichen Ausstellung ging es dann die Treppe rauf, für „gehandikapte“ mit dem Fahrstuhl daneben.


Die Geschichte des stillen Örtchens, das nicht immer still war, fing schon nachweislich zu Zeiten der Römer an, ging leider im Mittelalter verloren und die Folgen aus der „vernachlässigten Hygiene“ schlugen sich in Seuchen nieder. Naja, heute ist alles anders habe ich mir gedacht. Die hier gezeigten Bilder, Berichte und Videos auf einem Bildschirm, vor dem man auf einer WC-Keramik-Schüssel Platz nehmen konnte, waren erschreckend. Nicht nur der weltweite Verbrauch an Wasser und Papier, nein, dass es immer noch so viele Menschen gibt, die gar keine Toilette haben bzw. nutzen können, ist schockierend.

Ein Fortschritt stellt die vom bekannten Storkower „Tourenteufel“ Didi Senft gebaute mobile Fahrrad-Toilette da. Der Sitz ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber Papier und Bürsten sind ausreichend vorhanden.





Quelle: frank



Der (fast) allen bekannte Nachttopf, hier in vielen Varianten zu sehen, darf „unterm Bett“ natürlich nicht fehlen.




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Die Erfindung des „Wasserklosetz“ (WC) war eine Errungenschaft der Menschheit, die uns bis heute vieles erleichtert (man kann da so viel einfach runterspülen).

Als Beispiel hier kurz ein aufwendig bemaltes Tiefspülbecken aus England (um 1890), eine Leihgabe aus der Sammlung des Schlosses Rochlitz.




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Ein Hinweis ist mir noch beim Berichtschreiben in Erinnerung. Der sächsische Kurfürst Christian I. hatte einen Leibstuhl, auf dem er sein „Geschäft“ wahlweise im Sitzen oder Liegen verrichten konnte.

Heute ist vieles anders als früher und so können wir alte Dinge auch für andere Zwecke verwenden.




Quelle: frank


Wer in der Nähe ist, einfach mal anhalten und in die Ausstellung gehen.
Fotografieren ist hier ausdrücklich erlaubt! Man muss nicht aus allem ein „Geheimnis“ machen.

Übrigens gibt es auch weitere Ausstellungen zur Geschichte und die Erlebnisausstellung "Mensch und Natur - Eine Zeitreise" im unteren Stockwerk.

Ein guter Abschluss ist ein heißer Kaffee und ein Stück Torte im nebenan befindlichen Burgstübchen.

Infos zur Sonderausstellung gibt es hier;

https://www.storkow-mark.de/seite/302179...usstellung.html
Thema: Burgen und Schlösser auf Münzen und Geldscheinen
frank

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Ankündigung Verkauf des neuen 0 Euro-Souvenir-Scheins „Bielefeld Sparrenburg“ 04.02.2018 08:43 Forum: Damals und Heute


Hallo liebe Burgen- und Schlösserfreunde!!

Ein neuer 0 Euro-Souvenir-Schein steht in den Startlöschern. Angekündigt war er schon in 2017, aber nun ist er da. Der Schein „Bielefeld Sparrenburg“ (D84) kann für 3,90 Euro das Stück bei der unten stehenden Adresse bestellt werden.
Und so soll er aussehen.




Quelle: Internet



Hier kann er bestellt werden;

Online über
Hinrichsen Kommunikation
Kiefkampstraße 16
30629 Hannover (Germany)
Telefon +49-(0)511-542 15 35
mobil + 49-(0)170-55 48 101
bielefeld@hinrichsen.eu
Thema: Burgen und Schlösser auf Münzen und Geldscheinen
frank

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0 Euro und Notgeld aus Wörlitz 04.02.2018 08:42 Forum: Damals und Heute


Hallo liebe Burgen- und Schlösserfreunde!!

Zwischen dem bereits vorgestellten 0 Euro-Souvenir-Schein Wörlitzer Park 2018-1 und dem Notgeld-Schein der Stadt Wörlitz liegen fast 100 Jahre Geschichte. Wird es in 100 Jahren noch Banknoten/Geldscheine geben? Wer weiß.


Hier sind beide Scheine von damals und heute im Bild.




Quelle: frank





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