Burgen und Schlösser
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Thema: Dom St. Marien Fürstenwalde/Spree
frank

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Dom St. Marien Fürstenwalde/Spree 08.05.2019 20:07 Forum: Damals und Heute


Hallo liebe Burgen- und Schlösserfreunde!!

Nun bekommt Brandenburg nach den beiden 0 Euro-Souvenir-Scheinen vom Schloss Martinskirchen auch einen vom Dom St. Marien in der Domstadt Fürstenwalde/Spree.
Es ist zwar kein Prunkbau aus edlem Sandstein wie viele andere Dome, aber dafür mindestens genauso historisch. und interessant.
Außerdem in guter Nachbarschaft zum Bischofsschloss mitten in der Altstadt der Domstadt.
Sobald ich ein Foto habe, werde ich es einstellen.

Bleibt gesund.
Thema: Burgen und Schlösser auf Münzen und Geldscheinen
frank

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0 Euro-Souvenir-Schein Schloss Martinskirchen 2018-2 28.10.2018 22:35 Forum: Damals und Heute


Hallo liebe Burgen- und Schlösserfreunde!!


In Brandenburg kommt wieder ein neuer 0 Euro-Souvenir-Schein „Schloss Martinskirchen - Friedrich Wilhelm Graf von Brühl“ XEBA 2018-2 auf den Markt.
Nach dem erfolgreichen Start des ersten brandenburgischen 0 Euro-Souvenir-Scheins „Barockschloss Martinskirchen – Land Brandenburg“ 2018-1, der vom „Förderverein Schloss Martinskirchen e.V.“ herausgegeben wurde, folgt nun ein zweiter Schein „Schloss Martinskirchen – Friedrich Wilhelm Graf von Brühl“ 2018-2.
Das neue Motiv zeigt den Bauherren Friedrich Wilhelm Graf von Brühl (04.02.1699 – 26.08.1760) auf einem Porträt aus dem Jahre 1760 vom französischen Maler Louis de Silvestre (der Jüngere), dass im Original in der Gemäldegalerie Alte Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden (SKD) zu finden ist.
Rechts neben dem Grafen, der kurfürstlich-sächsischer und königlich-polnischer Geheimer Rat sowie Landeshauptmann in Thüringen war und dank seines bekannteren Bruders Graf Heinrich von Brühl 1738 in den Reichsgrafenstand erhoben wurde, ist der Mittelteil der Südseite des Schlosses Martinskirchen, das er von 1754 bis 1756 erbauen ließ, mit der oben auf errichteten Grafenkrone und Allianzwappen zu sehen. Hinter der Fassade befindet sich der über zwei Etagen reichende ovale Marmorsaal mit dem großen Deckengemälde der Jagdgöttin Diana, dass auf dem ersten Schein über dem Ehrenhof des Schlosses abgebildet ist.
Eine Unterschrift des „Friedrich Wilhelm Graff von Brühl“, die im Original auf einer alten Urkunde überliefert ist, rundet den neuen Schein nach unten ab. Diese Urkunde befindet sich im Besitz des Landesarchivs Thüringen – Hauptstaatsarchiv Weimar (LATh – HstA Weimar).




Quelle: „Förderverein Schloss Martinskirchen e.V.“


Die Auflage des Scheins 2018-2 „Schloss Martinskirchen – Friedrich Wilhelm Graf von Brühl“ ist wie der Schein 2018-1 auf 5000 Stück limitiert. So wird auch dieser interessant für Sammler und für Einheimische, die ein weiteres Stück Heimat erwerben können.

Vorbestellungen zum Stückpreis von 3 Euro plus Versand können ab sofort über die bekannte email-Adresse getätigt werden.

0euro.martinskirchen@gmail.com


Für Interessenten wird noch ein kleiner Restbestand vom Schein 2018-1 zum Preis von 5 Euro/Stück und farbige DIN A 4 Geschenkscheine mit einem originalen 0-Euroschein auf einem hochwertigen Kunstdruckblatt zum Preis von 24,95 Euro plus Versand angeboten.
Weiter werden auch für den neuen Schein 2018-2 hochwertige Geschenkscheine zum Einführungspreis von 19,95 Euro (später 24,95 Euro) plus Versand angeboten.

Solange der Vorrat reicht.

„Das Geheimnis des Souvenir-Scheines ist nicht, dass er echt aussieht, er ist es!“


Auch der Schein Nummer 2, der jetzt schon liebevoll als „Grafenschein“ bezeichnet wird, besitzt alle Sicherheitsmerkmale wie der erste Schein und wird nach Auslieferung durch die französische Druckerei im Schloss zum Kauf angeboten. Die Anzahl wird wieder begrenzt sein.
Das genaue Datum der Präsentation mit Verkauf im Schloss wird noch auf der Internetseite des Vereins https://fv-schloss-martinskirchen.de/ bekannt gegeben.

Mit dem Kauf der 0 Euro-Scheine unterstützt Ihr die Vereinsarbeit zum Erhalt des Schlosses und das ist eine Sache, die ich gerne unterstütze.
Thema: Schachbrettsteine an Feldsteinkirchen
frank

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Schachbrettstein am Dom Fürstenwalde/Spree 17.07.2018 23:08 Forum: Hier seid Ihr gefragt


Hallo liebe Burgen- und Schlösserfreunde!!

Nach der kleinen Feldsteinkirche in Rotberg, nun einige Nummern „Größer“. Der evangelische Dom St. Marien in Fürstenwalde, einer von drei neben Brandenburg und Havelberg (heute in Sachsen-Anhalt).
Inzwischen steht „Domstadt Fürstenwalde/Spree – Landkreis Oder-Spree“ am Ortseingangsschild und zu übersehen ist der 68 Meter hohe Turm auch nicht. Dafür muss man eher nach dem Schachbrettstein suchen, wenn man nicht genau weiß, wo dieser verbaut wurde. Deshalb gleich zur Lage des Steins.
Steht man direkt am Turm (Haupteingang) geht man links herum zur weiß verputzen Sakristei und dem davor zugemauerten alten Portal, das noch im Bogen gut erkennbar ist. Das am Dom zumeist Backsteine verbaut wurden, macht die Suche etwas einfacher. Direkt über dem heutigen Bodenniveau ist der Stein gut sichtbar.
Anhand der Bilder kann man gut die Lage des Schachbrettsteins erkennen.



Quelle: frank


Quelle: frank


Quelle: frank


Quelle: frank


Quelle: frank


Noch kurz zum Dom selbst.
Die Stadtkirche St. Marien in Fürstenwalde an der Spree ist nachweislich durch eine päpstliche Bestätigung seit dem Jahre 1385 Sitz der Bischöfe des Bistums Lebus. Diese wurden hier auch beigesetzt. Nach weitgehender Zerstörung 1432 erfolgte ab 1446 ein Neubau als Dom.
Mit Bischof Johann VIII. Horneburg verstarb 1555 der letzte katholische Bischof von Lebus.
Der erste evangelische Gottesdienst fand am 12. April 1557 im Beisein des Kurfürsten Joachim II. und seines Bruders Hans von Küstrin als Markgraf der Neumark statt.
Das ehemalige gotische Gotteshaus, insbesondere das Deckengewölbe, die Domverkleidung, der Turm und die Exponate, wurden 1771 radikal im Stil des Barock umgestaltet. Während einer erneuten Instandsetzung in den Jahren 1908 bis 1910 wurde der Dom wieder vom Barock ins Gotische „zurückgebaut“.
Im Zweiten Weltkrieg, in der Woche vom 16. bis 23. April 1945, wurde der Dom, mit dem Gewölbe und Teile der wertvollen Ausstattung, wie beispielsweise der Kanzelaltar, fast vollständig zerstört.
Ein erwähnenswertes Ausstattungsstück, das die Kriege überstand, ist das freistehende, hoch aufragende Sakramentshaus aus Sandstein, das ins Jahr 1517 datiert wird.
Bis in die 1970er Jahre baute die evangelische St.-Marien-Domgemeinde den Dom im Wesentlichen wieder auf. Nach der äußeren Wiederherstellung wurde mit der Gründung der Dombauhütte 1988 die teilweise Rekonstruktion des Inneren begonnen.
Die Wiedereinweihung wurde am 31. Oktober 1995 gefeiert. Ein weiterer Höhepunkt war 2005 die Weihe der neu geschaffenen Orgel (Firma Schuke aus Potsdam) durch Bischof Huber.
Erwähnenswert ist noch die Bibliothek, in der noch Teile auf den Bischof Dietrich von Bülow und Reste der Gutsbibliothek der Familie von Massow aus Steinhöfel zurückgeht.
Heute kann der Dom, der auch als Gemeindezentrum dient, im Rahmen „Offene Kirche“ besichtigt werden.
Direkt neben dem Dom steht noch ein Flügel des alten Bischofsschlosses (auch Bischofsburg), der ehemaligen Residenz der Bischöfe von Lebus. Hier kann man sich heute im Restaurant, im Cafe‘ oder auf der Terrasse stärken und erholen.
Wer die Domstadt Fürstenwalde besucht, sollte auch die Katzentreppe am Dom, das Stadtmuseum, das mittelalterliche Rathaus und die Reste der alten Stadtbefestigung mit dem Bullenturm oder dem Niederlagetor besichtigen.
Das ehemalige Jagdschloss (1699/1700) unter Kurfürst Friedrich III. errichtet, befindet sich zurzeit hinter Gerüsten und Folie verhüllt in der kompletten Rekonstruktion.

http://www.kirche-fuerstenwalde.de/
Thema: Burgen und Schlösser auf Münzen und Geldscheinen
frank

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Neuer 0 Euro-Souvenir-Schein der Wasserburg Egeln in Sachsen-Anhalt 30.06.2018 18:20 Forum: Damals und Heute


Hallo liebe Burgen- und Schlösserfreunde!!

Ein weiterer 0 Euro-Souvenir-Schein mit einer Burg hat das Licht der Welt erblickt, zumindest erstmal im Entwurf.
Seine 5.000 „Artgenossen“ werden noch durch die Druckerei Oberthur in Frankreich gedruckt und Ende August ausgeliefert.
Da freut sich das Sammlerherz.

Über die Wasserburg Egeln und meinen Besuch dort hatte ich schon 2011 ausführlich in Wort und Bild berichtet.

Auf dem Souvenir - Schein ist die Westansicht der Oberburg mit dem links stehenden 36 Meter hohen Bergfried (um 1200), dem rechts angrenzenden Torhaus mit Mannpforte und dem Renaissance-Sandsteingiebel (1617 vorgeblendet) im Stil der Weserrenaissance am Palas zusehen.
Neben dem Palas wurde das Siegel des edelfreien Otto von Hadmersleben Herr zu Egeln (um 1250) mit dem Hirsch abgebildet.



Quelle: Wasserburg Egeln


„Das Geheimnis des Souvenir-Scheines ist nicht, dass er echt aussieht, er ist es!“


Interessenten können den 0 Euro Schein der Wasserburg Egeln schon jetzt für 3 Euro das Stück vorbestellen unter 0euro.wbegeln@gmail.com (solange der Vorrat reicht)!!


Mehr Information gibt es auf der Internetseite der Wasserburg Egeln unter

https://wasserburg-egeln.de/
Thema: Burgen und Schlösser auf Münzen und Geldscheinen
frank

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einfach ausverkauft 02.03.2018 17:04 Forum: Damals und Heute


Hallo liebe Burgen- und Schlösserfreunde!!

Das ging aber schnell. Noch nicht mal gedruckt und schon ausverkauft!
Einige restliche Scheine sind wohl noch zu haben, ansonsten am Tag der Präsentation im Schloss gibt es wohl noch welche für 2 Euro (max. 5 Stück pro Person).
Auch bei ebay sollen noch Reste zum Angebot kommen. Da bin ich mal gespannt.
Thema: Burgen und Schlösser auf Münzen und Geldscheinen
frank

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0 Euro-Souvenir-Schein „Barockschloss Martinskirchen“ 22.02.2018 13:30 Forum: Damals und Heute


Hallo liebe Burgen- und Schlösserfreunde!!

Der „Förderverein Schloss Martinskirchen e.V.“ wird einen neuen 0 Euro-Souvenir-Schein, den ersten in Brandenburg, drucken lassen.

Auf der Vorderseite ist das dreiflügelige Barockschloss Martinskirchen mit Fassaden im französischen Klassizismus, der Ehrenhof und darüber im lichten Wolkenhimmel die thronende Göttin Diana mit ihrem Jagdgefolge zu sehen. Dieses ist ein Teil des großen Deckengemäldes aus dem über beide Obergeschosse reichenden ovalen Marmorsaals, dem „Herzstück“ des Schlosses. (Siehe Infos zum Schein mit Foto auf der Internetseite des Fördervereins)

http://fv-schloss-martinskirchen.de/

Das Schloss des Grafen Friedrich Wilhelm von Brühl (1699-1760), ein Bruder des bekannteren sächsischen Premierministers Graf Heinrich von Brühl (1700-1763), hatte ich bereits zum Tag des offenen Denkmals 2013 besucht und dazu einen Bericht hier ins Forum eingestellt.
Er ließ die Anlage Mitte der 1750 er Jahre als Jagd- und Lustschloss errichten. Nach wechselvoller Geschichte wird das in Gemeindebesitz befindliche Schloss heute durch den Verein liebevoll betreut. Ein Schwerpunkt ist die touristische Entwicklung des Schlosses, in dessen Nähe der bekannte Elberadwanderweg vorbeiführt.
Weiter werden unter denkmalpflegerischen Aspekten die Rekonstruktions- und Sanierungsmaßnahmen unterstützt. Auch die Wiedereinrichtung, Erhaltung und Pflege des Schlossparkes „stehen auf der Fahne“ des Fördervereins. Ich könnte noch so weitermachen, denn Ziele gibt es viele. Was will ich Euch damit sagen?
Um diese und weitere Ziele verwirklichen zu können, braucht der Verein Geld, so wie andere Burg- und Schlossvereine auch. Da ist die Idee, einen eigenen 0 Euro-Souvenir-Schein für das Schloss in Martinskirchen drucken zu lassen, genau das Richtige, denn durch den Verkauf dieser Scheine kommt richtig was in die „Schlosskasse“.
Viele Sammler warten bereits auf neue 0 Euro-Souvenir-Scheine. Schon jetzt können Sammler und Liebhaber dieser Scheine den vom „Barockschloss Martinskirchen“ vorbestellen!! Ganz nach dem Motto, wer zuerst bestellt, bekommt ihn auch zuerst. Mit einer Auflage von nur 5.000 Stück wird er sicher schnell vergriffen sein, so wie der von der Wartburg, vom Berliner Schloss, Burg Altena, Schloss Moritzburg oder andere Beispiele zeigen.

Wer möchte kann den ersten brandenburgischen 0 Euro-Souvenir-Schein „Barockschloss Martinskirchen“ unter folgender email vorbestellen.

0euro.martinskirchen@gmail.com


Ich wünsche Euch viel Spaß beim sammeln.
Thema: Besuch der Sonderausstellung auf Burg Storkow/Mark
frank

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Besuch der Sonderausstellung auf Burg Storkow/Mark 04.02.2018 08:49 Forum: Ankündigungen


Hallo liebe Burgen- und Schlösserfreunde!!

Geschafft! Nach mehreren Ansätzen habe ich es endlich geschafft, die Sonderausstellung zur Geschichte des stillen Örtchens nach dem Motto „Drauf geschissen“ auf der Burg Storkow zu besuchen. Das Motto ließ bei mir im Vorfeld viele Fragen im Kopf und so war ich sehr gespannt, was mich dort erwartet.
Also bin ich erst mal hin und stellte das Auto auf den kostenlosen Parkplatz neben der Burg. Ich schreibe das extra hier mit rein, weil es leider nicht alltäglich ist, einen kostenlosen Parkplatz zu bekommen.
Schon außen an den alten Mauern des Palas konnte man sehen, warum es drinnen in der Ausstellung geht.
Dazu gleich einige Fotos.




Quelle: frank



Quelle: frank



Quelle: frank



Quelle: frank



Ja auf dem einen Foto stand es schwarz auf gelb, dass die Sonderausstellung bis 04.06.2018 verlängert wurde. Kein Wunder, denn auch an meinem Besuchstag war hier richtig was los.
Erwachsene zahlen 4,50 Euro Eintritt im Souvenirshop/Touristeninfo.
Anschließend wurde der Besucher vom ehemaligen Hausherren Reinhard I. von Strele persönlich begrüßt.




Quelle: frank



Und dann ging es gleich zum Thema. Ein nachgebauter Aborterker zeigt das erste stille Örtchen auf der Burg.





Quelle: frank



Zur eigentlichen Ausstellung ging es dann die Treppe rauf, für „gehandikapte“ mit dem Fahrstuhl daneben.


Die Geschichte des stillen Örtchens, das nicht immer still war, fing schon nachweislich zu Zeiten der Römer an, ging leider im Mittelalter verloren und die Folgen aus der „vernachlässigten Hygiene“ schlugen sich in Seuchen nieder. Naja, heute ist alles anders habe ich mir gedacht. Die hier gezeigten Bilder, Berichte und Videos auf einem Bildschirm, vor dem man auf einer WC-Keramik-Schüssel Platz nehmen konnte, waren erschreckend. Nicht nur der weltweite Verbrauch an Wasser und Papier, nein, dass es immer noch so viele Menschen gibt, die gar keine Toilette haben bzw. nutzen können, ist schockierend.

Ein Fortschritt stellt die vom bekannten Storkower „Tourenteufel“ Didi Senft gebaute mobile Fahrrad-Toilette da. Der Sitz ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber Papier und Bürsten sind ausreichend vorhanden.





Quelle: frank



Der (fast) allen bekannte Nachttopf, hier in vielen Varianten zu sehen, darf „unterm Bett“ natürlich nicht fehlen.




Quelle: frank


Die Erfindung des „Wasserklosetz“ (WC) war eine Errungenschaft der Menschheit, die uns bis heute vieles erleichtert (man kann da so viel einfach runterspülen).

Als Beispiel hier kurz ein aufwendig bemaltes Tiefspülbecken aus England (um 1890), eine Leihgabe aus der Sammlung des Schlosses Rochlitz.




Quelle: frank


Ein Hinweis ist mir noch beim Berichtschreiben in Erinnerung. Der sächsische Kurfürst Christian I. hatte einen Leibstuhl, auf dem er sein „Geschäft“ wahlweise im Sitzen oder Liegen verrichten konnte.

Heute ist vieles anders als früher und so können wir alte Dinge auch für andere Zwecke verwenden.




Quelle: frank


Wer in der Nähe ist, einfach mal anhalten und in die Ausstellung gehen.
Fotografieren ist hier ausdrücklich erlaubt! Man muss nicht aus allem ein „Geheimnis“ machen.

Übrigens gibt es auch weitere Ausstellungen zur Geschichte und die Erlebnisausstellung "Mensch und Natur - Eine Zeitreise" im unteren Stockwerk.

Ein guter Abschluss ist ein heißer Kaffee und ein Stück Torte im nebenan befindlichen Burgstübchen.

Infos zur Sonderausstellung gibt es hier;

https://www.storkow-mark.de/seite/302179...usstellung.html
Thema: Burgen und Schlösser auf Münzen und Geldscheinen
frank

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Ankündigung Verkauf des neuen 0 Euro-Souvenir-Scheins „Bielefeld Sparrenburg“ 04.02.2018 08:43 Forum: Damals und Heute


Hallo liebe Burgen- und Schlösserfreunde!!

Ein neuer 0 Euro-Souvenir-Schein steht in den Startlöschern. Angekündigt war er schon in 2017, aber nun ist er da. Der Schein „Bielefeld Sparrenburg“ (D84) kann für 3,90 Euro das Stück bei der unten stehenden Adresse bestellt werden.
Und so soll er aussehen.




Quelle: Internet



Hier kann er bestellt werden;

Online über
Hinrichsen Kommunikation
Kiefkampstraße 16
30629 Hannover (Germany)
Telefon +49-(0)511-542 15 35
mobil + 49-(0)170-55 48 101
bielefeld@hinrichsen.eu
Thema: Burgen und Schlösser auf Münzen und Geldscheinen
frank

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0 Euro und Notgeld aus Wörlitz 04.02.2018 08:42 Forum: Damals und Heute


Hallo liebe Burgen- und Schlösserfreunde!!

Zwischen dem bereits vorgestellten 0 Euro-Souvenir-Schein Wörlitzer Park 2018-1 und dem Notgeld-Schein der Stadt Wörlitz liegen fast 100 Jahre Geschichte. Wird es in 100 Jahren noch Banknoten/Geldscheine geben? Wer weiß.


Hier sind beide Scheine von damals und heute im Bild.




Quelle: frank





Quelle: frank
Thema: Burgen und Schlösser auf Münzen und Geldscheinen
frank

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0 - Euro Souvenirschein mit Burgen und Schlösser – Ergänzung 26.01.2018 14:09 Forum: Damals und Heute


Hallo liebe Burgen- und Schlösserfreunde!!

Die Anfragen und das Interesse sind enorm. Hätte ich nie gedacht. Mehrfach wurde ich gebeten mehr dazu einzustellen. Das möchte ich heute kurz tun.

Das Berliner Schloss (2017-1), Auslieferungstag war der 16. Januar 2017, wurde mit einer Auflage von nur 5000 Stück gedruckt. Dieser Schein gilt als „vergriffen“ oder „ausverkauft“. Bei ebay wird er um die 35 Euro angeboten. Aber auch Preisvorstellungen von 89 Euro habe ich dort schon gesehen. Zur Erinnerung, der normale Verkaufspreis lag bei 2 Euro!
So da ist er.



Quelle: frank

Dem Schein folgten bisher noch drei weitere mit anderen Motiven/Ansichten des Berliner Schlosses im März (2017-2) mit einer Auflage von wieder 5000 Stück, im Juni (2017-3) und im Oktober (2017-4). Die Juni- und die Oktoberauslieferungen wurden mit je 10.000 Stück hergestellt. Der letztere ist der Einzige, der noch offiziell zu haben ist.

Als nächstes möchte ich auf den ersten bisher festgestellten Fehldruck kommen. Was ein einziger Buchstabe so alles anrichten kann. Anstatt „MINIATUR“ wurde auf dem 0 Euroschein des Wunderlandes Hamburg (2018-4) mit dem Schloss Neuschwanstein „MINIATURE“ gedruckt. Bis zur „Entdeckung“ des Fehlers wurden ca. 2700 Stück verkauft. Der größere Rest wurde vernichtet.



Quelle: frank

Die Spiegelungen im Wasser des Schlosses Moritzburg, dem Schloss aus „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ sicher jedem bekannt, haben mir sehr gut gefallen. Da haben die Grafiker eine super Arbeit geleistet.



Quelle: frank

Ganz ganz neu, er ist erst vor ein paar Tagen auf meinen Schreibtisch „geflattert“, der 0 Euroschein des UNESCO Welterbes „Wörlitzer Park“.



Quelle: frank


Weiter geht es Richtung Süden. San Marino hat einen schönen Schein herausgebracht, den muss ich hier einfach erwähnen.



Quelle: frank

Und sei mir der Blick über die Grenze nach Frankreich gestattet. Hier wurde der 0 Euroschein erfunden und hier gibt es auch sehr viele Scheine mit Burgen und Schlösser, oder wie es auf den Scheinen steht „Chateau“ oder „Citadelle“.

Eines der bekanntesten Chateaus in der Loireregion ist Cambord. Das dieses riesengroße Schloss überhaupt auf einen Schein passte, ist schon eine Sensation. Inzwischen gibt es mindestens zwei verschiedene Motive. Ich habe mich für das folgende entschieden (2016-1).



Quelle: frank

Das Schloss wo das ganze Jahr über die Sonne „scheint“ ist das Chateau Comtal de Carcassonne. Tolle Anlage.



Quelle: frank

Und gleich der Nächste.
Auf den ersten Blick könnte man denken, das Schloss wurde auf einer Brücke erbaut. Das Chateau de Chenonceau spiegelt sich im Wasser ähnlich wie das oben beschriebene Moritzburg.



Quelle: frank

Die Namen werden scheinbar immer länger und schwieriger. Chateau Guillaume-le-Conquerant steht auf dem nächsten Schein geschrieben/gedruckt.



Quelle: frank

Jetzt kommt was für Naschkatzen wie mich. Ein „Nougatschloss“. Nougat ist lecker und wenn man die riesigen Stücke im Vordergrund auf dem Schein sieht, da läuft einem das Wasser im Mund zusammen. „Montelimar Chateau des Adhemar“ steht oben links.



Quelle: frank

Zum nationalen Marinemuseum gehört die Citadelle de Port-Louis. Die Symmetrie der dicken Mauern ist sehr auffallend und bemerkenswert.



Quelle: frank


Eine weitere Frage, die mir gerade erst letztens wieder gestellt wurde, hat mit den Buchstaben auf den Scheinen zu tun. Die 6-stellige Seriennummer wird oft bei Angeboten (ebay) unkenntlich gemacht. Da bietest du auf eine völlig unbekannte Nummer. Find ich nicht richtig. Man sollte schon sehen was man da kauft und nicht die Katze im vielzitierten Sack.
Also wenn bei den Scheinen ganz vorne ein „X“ steht, ist es ein deutscher 0 Euroschein. Steht dort ein „U“ wie bei vielen Chateaus hier in diesem Bericht, so kommen die Scheine zweifelsfrei aus Frankreich. Das „E“ an zweiter Stelle ist der Hinweis auf die Wertpapierdruckerei. Der dritte und vierte Buchstabe steht für das Objekt auf dem Schein wie beispielsweise das „JQ“ für das Berliner Schloss.

Bevor ich noch weiter abkomme, geht es mit dem „Nuller“ aus Portugal, siehe unten vor der Seriennummer den ersten Buchstaben „M“, weiter. Das Castelo de Guimaraes mit seinen Türmen und den vielen Zinnen ist auch eine tolle Anlage.



Quelle: frank

Zum Schluss kommen noch drei 0 Euroscheine, die zur „Creme de la Creme“ gehören. Sie sehen nicht nur etwas anders aus, sie haben auch eine etwas andere Seriennummer. Die Rede ist von den sogenannten Collector – Scheinen aus der Polymer-Sammler-Edition 2017. Von den 15 Scheinen dieser bisher einmaligen Edition sind vier mit Burg oder Schloss für mich sehr interessant. Drei davon möchte ich hier noch einstellen. Übrigens gibt es von jedem der „Collector-Scheine“ eine limitierte Auflage von nur 2017 Stück! Interessant ist auch das Material. Diese Scheine wurden aus Kunststoff (Polymer) hergestellt und haben glasklare Durchsichtfenster anstatt der Wasserzeichen.
Das moderne Material ist nach Fachleuten die Zukunft der Banknoten in aller Welt. Wenn, ja wenn nicht die aus gleichem Material bestehende Kreditkarte die Banknoten überflüssig macht!?

Als erstes das Chateau de Schönbrunn, das bekanntlich nicht in Frankreich, sondern in Österreich steht. Was macht ein österreichisches Schloss auf einem französischen Schein? Egal sieht trotzdem super aus.



Quelle: frank

Auf dem zweiten Schein der heute von mir eingestellten „Spezial-Edition“ zeigt sich der Tour de (Turm von) Belem.



Quelle: frank

Und zum Schluss noch ein „Schmankerl“, der 0 Euroschein mit dem Chateau de Versailles, dem Schloss der Schlösser in Frankreich. Hier ist anders als beim Chateau Comtal de Carcassonne nicht nur der Name der Sonne zu lesen, nein hier ist sie direkt über dem Versailler Schloss auch zu sehen. Sie geht nicht auf, aber auch nicht unter, sie ist immer da so scheint es und lächelt.



Quelle: frank


Das waren allesamt nur Beispiele, einige meiner Favoriten von 0 Euroscheinen. Es gibt noch viel viel mehr.

So dass soll es für heute gewesen sein. Eins ist aber sicher, nicht nur in Frankreich und Deutschland tut sich was „in punto“ neuer 0 Euro-Souvenir-Scheine! Auch andere Länder „legen“ nach.

Noch viel Spass beim Sammeln.
Thema: Burgen und Schlösser auf Münzen und Geldscheinen
frank

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0 - Euro Souvenirschein mit Burgen und Schlösser 04.01.2018 12:50 Forum: Damals und Heute


Hallo liebe Burgen- und Schlösserfreunde!!

Souvenirs Souvenirs.
Es geht also doch, dass man den Euro mit Burgen und Schlösser "verbinden" kann. Zumindest haben uns das die Franzosen vorgemacht, denn daher stammt die Idee für den „Burgeneuro“. Inzwischen sind schon sehr viele verschiedene 0-Euroscheine auch bei uns auf dem Markt. Nicht nur Burgen und Schlösser sind auf den neuen Nullen zu sehen, auch Tiere (Affen, Hund, Fisch oder Luchs) oder Zoos (Duisburg, Magdeburg, Münster) oder Städte (Köln, Lübeck, Frankfurt/Römerberg) oder Museen (Deutsches Technikmuseum Berlin, Deutsches Röntgenmuseum) und noch vieles mehr.

Bisher konnte man "nur" mit dem Euro den Eintritt in viele Museen auf Burgen und in Schlössern bezahlen. Jetzt kann man dort vor Ort auch einen (oder mehr) 0 - Euro Schein als Souvenir für 2 Euro kaufen. Auch übers Internet kann man diese lila-gelben Euroscheine bestellen, aber nicht überall. Souvenirscheine des Schlosses Burg an der Wupper kann man auf der Internetseite bestellen. Burg Altena gibt nur welche im burgeigenen Shop an Besucher aus. Auf der Marksburg am Rhein bekommen nur Mitglieder 0 Euroscheine nach Hause oder Besucher im Museumsshop vor Ort für zwei Euro. "Externbestellung" des „Marksburgeuro“ geht über die Agentur Hinrichsen Kommunikation. Das waren nur einige Beispiele, wie an die Nullen kommt.
Angefangen hat das 2015 in Frankreich, wie schon oben erwähnt, wo inzwischen dutzende verschiedene Scheine mit vielen Chateaus gedruckt wurden. Die Auflage ist oft begrenzt auf 1000, 3000, 5000 oder 10.000 Stück. Das macht das Sammeln noch attraktiver!
Weiter gibt es jede Menge Angebote bei ebay, aber nicht für den Ausgabepreis!
Viele Burgen- und Schlösserverwaltungen haben den Trend erkannt und machen mit. Diese Null-Euro-Scheine erfreuen sich großer Beliebtheit und entwickeln sich zum Verkaufsschlager. Da soll noch einer sagen 0 Euros haben keinen Wert!
Gedruckt werden diese Scheine auf dem gleichen Papier wie die "echten" Euro-Banknoten und fühlen sich auch wie "echtes" Geld an. Auch die Sicherheitsmerkmale, wie Wasserzeichen, Hologramm, Durchsichtregister, Mikroschrift und Sicherheitsfaden, weisen die 0 - Euro Souvenirscheine, die etwas größer als der "normale" 20- Euroschein sowie mit einer individuellen Seriennummer versehen ist, auf. Das Ganze wurde von der Europäischen Zentralbank (EZB) auch genehmigt.
Weitere Länder wie Belgien, Österreich und Portugal machen inzwischen auch mit. Das tolle ist, es kommen stetig neue Scheine mit weiteren Motiven dazu.

Auch für Dich liebe Ute gibt es ein Motiv, das wirst Du vielleicht schon kennen? Auf dem 2017 gedruckten Souvenirschein "Affenberg Salem II" kann man gleich drei Störche sehen.

Noch ein abschließender Satz zur Rückseite des 0-Euroscheins. Auf den ersten Blick sehen alle gleich aus. Da anfänglich als reine französische Serie 2015 geplant, befinden sich auf der Rückseite auch nur französische Baudenkmale als Motive. Da möchte ich nur den Eifelturm, Notre Dame oder Mont Saint-Michel nennen. Die Rückseite der 2. Version aus 2016 wurde so verändert, dass Motive aus ganz Europa wie Brandenburger Tor in Berlin, das römische Kolosseum, der Big Ben in London oder die Sühnekirche der Heiligen Familie in Barcelona (Basílica i Temple Expiatori de la Sagrada Família) zu sehen sind. Der Brexit macht auch nicht ab der 3. Version 2017 des 0-Euroscheins halt. So wurde der Big Ben durch den portugiesischen Torre de Belém "ersetzt".
Dazu noch ein Foto der Rückseite (3. Version).



Quelle: frank


Als Beispiele möchte ich hier und heute Fotos von den 0-Euroscheinen der oben genannten Marksburg und von Schloss Burg sowie von der noch nicht genannten Wartburg und von der sächsischen Burg Kriebstein einstellen.



Quelle: frank


Quelle: frank


Quelle: frank


Quelle: frank



Viele viele weitere Scheine mit den Burganlagen Albrechtsburg Meissen, Reichsburg Cochem und und und in Wort und Bild könnt Ihr auf der folgenden Internetseite nachschauen.


http://www.0-euro-scheine.de/liste?country=


Vielleicht entdeckt der Eine oder Andere seine/ihre Sammelleidenschaft für diese 0-Euroscheine. Weiterhin Euch viel Spaß.
Thema: Modellbau Burgen
frank

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04.01.2018 12:49 Forum: Hier seid Ihr gefragt


Hallo Marcin!!

Vor diesem tollen Modell auf der Wasserburg in Egeln hab ich auch schon mehrere Male gestanden.
Die Burg ist wirklich beeinduckend. Sicher warst Du auch auf dem Bergfried die Aussicht genießen?
Thema: Sachsen
frank

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"Kamelienschloss" Zuschendorf in Pirna 24.11.2017 23:34 Forum: Sachsen


Hallo liebe Burgen- und Schlösserfreunde!!

Das Landschloss Zuschendorf liegt im gleichnamigen Stadtteil der Kreisstadt Pirna im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Es geht auf eine mittelalterliche Burganlage aus dem 11. Jh. zurück, deren Mauern mit einer Brustwehr teilweise in dem Schloss mit aufgegangen sind. Dazu später noch ein Foto.
Da wo die Saalkirche heute steht, soll einst die Vorburg gelegen haben. Auch eine Zugbrücke auf der Talseite nahe dem Nordflügel soll vorhanden gewesen sein. Angelegt war sie in Form eines fast rechtwinkligen Dreiecks, an dessen Ecken jeweils ein Turm gestanden haben soll. Die Reste eines noch vorhandenen Turmes haben zwei Meter dicke Mauern.
Der Umbau der Burg zum zweiflügeligen Renaissance-Schloss erfolgte im Jahre 1553 unter Hans II. von Carlowitz (1527-1578).

Bekannt wurde die Schlossanlage Zuschendorf durch die Botanischen Sammlungen mit Hortensien, Bonsai, Efeu und Kamelien in den Glasgewächshäusern, die sehr sehenswert sind. Besonders der Beginn der Kamelienblüte (ab Anfang März) zieht viele Besucher an, denn die Kameliensammlung gehört zum "Kronschatz" von Zuschendorf.
Die hiesige Azaleensammlung ist heute neben der Sammlung im Rhododendron-Park Bremen die größte Sammlung in Europa und steht wie auch die Kameliensammlung unter Denkmalschutz.

Bevor wir zur Geschichte kommen, einige Fotos vom Schloss mit hohem Mansarddach und
Kirche. Die Schlossdurchfahrt ist mit zwei Doppeltoren gesichert und liegt dort wo einst der Burghof war. Neben dem Tor befinden sich sogenannte Mannlöscher (Schlupfpforte mit Sichtöffnung) und ein Fußweg, der mit einer Balustrade vom Fahrweg getrennt ist.



Quelle: frank


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Kurz zur Geschichte.
- 11. Jh. wahrscheinlich bereits bestehende Burganlage
- 1378 erste Erwähnung von Zeutschendorf
- 1403 Zuschendorf als Vorwerk (Rittergut) erwähnt, Lehen des Markgrafen Wilhelm I. (dem Einäugigen) an Ottos Witwe Kunigunde von Carlowitz
- 1548 in „Czuschendorff“ wurden nur 9 Ansässige gezählt
- 1553 Hans II. von Carlowitz (1527-1578) lässt das zweiflügelige Renaissance-Schloss errichten sowie
- 1559/60 eine kleine Kirche (wo heute der Altar der benachbarten Saalkirche steht), auf dem Gelände der alten Vorburg
- 1628 Erweiterung der Kirche durch den Sohn Hans II. von Carlowitz Joachim, er ließ auch den Übergang zwischen Schloss (Vestibül) und Patronatsloge errichten
- 1695 (nach anderen Quellen 1692) Familie von Carlowitz verkauft das Anwesen, es folgt ein sechsmaliger Besitzerwechsel
- 1730 der Schlosspark wird angelegt, vermutlich durch den Churfürstlichen Seketarius Dr. Johann Stöckel, der die Anlage bis 1739 besaß
- 1739 - 1758 ( andere Quellen sprechen bis 1760) neuer Besitzer Rittmeister Heinrich von Bünau
- 1740 Bau einer hölzernen Wasserleitung aus den Seidewitzer Wiesen zum Rittergut, aus welcher der Gartenteich ebenso wie die Ställe des Gutes gespeist wurden, noch heute Reste vorhanden
- 1813 während der Befreiungskriege stark zerstört
- Wiederaufbau durch Senator Dr. Wilhelm Anton Dittmar, er starb 1826 mit gerade mal 36 Jahren bei Ludwigsburg auf einer Reise, seine Schwester stiftete ihm einen Gedenkstein, der heute im Park steht
- 1832 (bis 1842) neuer Rittergutsbesitzer Dr. (der Philosophie) Karl Heinrich Schulz (Sohn des Dresdener Bürgermeisters), der den Wiederaufbau und die Bewirtschaftung ankurbelte, er brachte die Landwirtschaft auf vorbildliche Weise in Ordnung und beschrieb das akribisch in seinem 1841 erschienenen Buch "Beschreibung des Betriebes der Landwirtschaft zu Zuschendorf". Darin zeichnet er über Bestände, Erträge, Techniken der Landwirtschaft bis hin zu Gesindekost ein ausführliches Bild dieser Zeit
- 1833 wurde die alte Mauer eines Wehrturmes (2 Meter stark, mit drei Reihen Schießscharten) durchbrochen, um einen Gartensalon anzulegen
- 1834 gab es in Zuschendorf 163 Einwohner in 22 Häusern und eine Schule
- 1861 durch Heirat der Tochter des Dr. Schulz wird August Richard Hedenus neuer Schlossherr auf Zuschendorf, bis er 1878 das Schloss aus finanziellen Gründen, er hatte einen kostspieligen Lebensstil, wieder verkaufen musste
- neuer Besitzer wird Christian Alexander Steiger
- 1892 kaufte der Königlich Sächsische Hauptmann Clemens Oskar Xaver von Lentz die Schlossanlage, er ließ die hölzernen Wasserleitung (1740) durch eine gusseiserne ersetzen, diese liefert bis heute Wasser, mehrere Um-, Aus- und Neubauten auf dem Gelände, später übernahm sein Sohn Ulrich das Schloss, Verkauf an die Landessiedlung "Sächsisches Heim"
- 1923 Eingemeindung des ehemaligen Gutsdorfes Zuschendorf mit ca. 370 Einwohner zu Pirna
- 1927 die nach Ausgliederungen verbliebenen 114 ha (von einst 850 ha) erwarb der Königlich Sächsische Hauptmann Guido Schuster
- 1945 am 09. Mai besetzt die Rote Armee Zuschendorf, wird Versorgungsgut, Ehepaar Schuster wählte den Freitod
- 1946 Aufteilung des Landes auf 12 Neubauern, 1 Gärtner und 25 Siedler
- 1947 Schloss wurde Eigentum der Stadt Pirna, durch "politisch motivierten Abriss" wurde das Schloss "entstellt", geplant war ein Totalabriss, beispielsweise wurden zwei sandsteinerne Freitreppen, eine aus der Renaissance zum Hof und eine barocke zum Park, abgetragen
- Nutzung erfolgte teilweise gleichzeitig als Kindergarten, Einlagerungen für Kleingartenauflösungen, HO-Möbeln, Material der Zivilverteidigung und für einen Sargmacher, sowie ein Pflanzenschutzmittellager und die Keller dienten als Abdeckerei
- Verwaltung durch den VEB Gebäudewirtschaft Pirna
- 1968 russische Nachrichteneinheit im Schloss, danach in den 70ern der VEB Antikhandel zur Devisenbeschaffung
- 1988 galt das Schloss als "völlig zerfallen und dem Abriss geweiht", Kauf durch das VEG Saatzucht Zierpflanzen Dresden
- 1991 Förderverein Landschloss Zuschendorf baute mit der Dresdener Zierpflanzengärtnerei das Schloss wieder auf
Dazu war zu lesen, "Jeder Wiederaufbau ist ein Akt der Zerstörung"

Zum Abschluss noch einige Bilder vom inneren des Schlosses. Die Enfilade ist erst in der 2. Hälfte des 17. Jh. entstanden.

Der Festsaal im Obergeschoss mit seinem hellen Kronleuchter. Dieser Raum entstand erst im Jahre 2000, nachdem zuvor 1991/92 der Giebel geschlossen und das Dach aufgebaut wurde.


Quelle: frank


Der Salon war und ist der festlichste und einst der größte Raum im Schloss. Seine Wände waren mit Stoff bespannt und hier hing die Ahnengalerie. Er befindet sich direkt über der Halle. Nach dem Zweiten Weltkrieg zog die russische Kommandantur ein und ließ die Fenster/ Türen des Salons vergittern, um dort ein Gefängnis einzurichten. Das Parket und der Kaminofen verschwanden. Die Deckenmalerei an der Fensterseite wurde durch eindringendes Wasser und Hausschwamm stark beschädigt und musste neu hergestellt werden. Dafür brauchte die Malerei auf der Wehrgangseite "nur" restauriert werden. In diesem Raum kann man sich heute das "Ja-Wort" geben.
Weitere Räumlichkeiten, um sie nur zu nennen, sind das Vestibül (mit Übergang zur Kirche), es wurde zwischen dem alten Palas der Burg und dem 1553 errichteten „Wohnteil“ auf den Wehranlagen eingefügt, das Herrenzimmer, wo man sich mit Freunden zu Tabak und Wein traf, das Luisenzimmer, hier soll es Kaffee, Tee oder auch heiße Schokolade in feinstem Porzellan und Köstlichkeiten gegeben haben, das Kaminzimmer, der kleinste und intimste Raum, diente nicht nur zum Wärmen am barocken Kamin am Ende der Enfilade, er bot auch Fluchtwege über eine geheime Treppe nach oben und unten, hier soll auch der Schlossgeist wohnen, eine "Weiße Frau". Letzter "Raum" ist der verbindende helle sonnige Wehrgang, denn nur "Eine Burg mit guter Wehr bringt Ehr", hier wurden nach Umbau zum Schloss die (verstaubten) Jagdtrophäen ausgestellt.



Quelle: frank


Quelle: frank


Quelle: frank


Während des Napoleonischen Krieges wurden durch umherziehende Truppen die Holzteile aus dem Schloss herausgerissen und auf dem Hof in Lagerfeuern für die Mannschaften verbrannt.
Die schönen frühbarocken Türen im Obergeschoss haben die Zeit nur überstanden, weil sie sich nicht aushängen ließen. Dem "Einbauer" sei Dank!



Das Landschloss, der Park und die Sammlungen außen und in den Gewächshäusern können besichtigt werden. Jährlich nutzen dieses Angebot fast 50.000 Besucher.


Mehr Infos zum Landschloss in Zuschendorf gibt es hier;

http://www.landschloss-zuschendorf.de/

und

http://www.kamelienschloss.de//anreise.html

und der letzte große Wiederaufbau ist hier sehr schön in Wort und Bild belegt;

http://www.kamelienschloss.de/wiederaufbau.html



Hier im Forum habe ich weitere Berichte zum und um das Landschloss Zuschendorf eingestellt. So eine Sage, ein Straßennamensschild, zum Wappen ehemaliger Besitzer und zum „Beinamen Kamelienschloss“. Viel Spaß beim lesen.
Thema: Straßennamensschilder zu Burgen, Schlösser und anderen Wehrbauten
frank

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Straßennamensschild am "Kamelienschloss" Zuschendorf in Pirna 24.11.2017 23:28 Forum: Hier seid Ihr gefragt


Hallo liebe Burgen- und Schlösserfreunde!!

„Am Landschloss“ steht auf dem Straßennamenschild in Pirnas Stadtteil Zuschendorf. Dieses Schloss „auf dem Lande“ liegt wirklich idyllisch in dem Park mit den vielen Pflanzen „am Rande“ Pirnas.

Und so ist das Schild auch mit viel Grün „eingerahmt“.



Quelle: frank


Noch eine Ansicht vom dazugehörenden Landschloss.



Quelle: frank
Thema: Märchen, Mythen, Sagen und Legenden Thema Burgen und Schlösser
frank

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Sage zu den Carlowitz auf Zuschendorf 24.11.2017 23:25 Forum: Hier seid Ihr gefragt


Hallo liebe Burgen- und Schlösserfreunde!!

Zum Objekt des Landschlosses in Pirna-Zuschendorf, damals sicher noch eine Burg, habe ich bereits einiges hier ins Forum gestellt.
Nun zu der dortigen Sage.

Über die Belehnung gibt es eine anderslautende, aber recht hübsche Sage:
Nach dieser hörte der Markgraf (in einer anderen Quelle wird König Wenzel von Böhmen genannt) von einem armen, aber tapferen Ritter in seinem Gefolge, der von 2 Frauen mit 29 (in einer anderen Quelle mit 19) Kindern gesegnet war. Bei einem fröhlichen Bankett versprach der Markgraf (oder der König von Böhmen), Zuschendorf solle der Familie von Carlowitz gehören, wenn ein 30stes (bzw. 20stes) Kind geboren würde. Dies geschah und so wurde Carlowitz Lehnsherr auf Zuschendorf und letzteres der Stammsitz der später so weit verzweigten und berühmten Familie.
Was für eine Leistung!
Thema: Burgen und Schlösser mit Zusatznamen (Beinamen)
frank

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Landschloss Zuschendorf 24.11.2017 23:21 Forum: Hier seid Ihr gefragt


Hallo liebe Burgen- und Schlösserfreunde!!

Das Landschloss Zuschendorf im gleichnamigen Stadtteil von Pirna in Sachsen wird auch Kamelienschloss genannt.

Warum?

Die Kamelie ist nicht nur die "Königin der Winterblüte", sondern steht auch mit der Rose im Wettstreit um die schönste Blume der Welt.
Ab Anfang März 2018 bis in den April hinein gibt es wieder in Pirna-Zuschendorf eine Kamelienschau vom feinsten. Hier gibt es unter anderem auch historische Sorten aus dem 19. Jh. zu „beschnuppern“ und das auf einer Fläche von 1500 m² in Gewächshäusern.
Ende März wird die Hauptblüte erwartet, und natürlich auch viele Besucher!

Mehr dazu gibt es hier;

http://www.landschloss-zuschendorf.de/

oder auch hier;

http://www.kamelienschloss.de/
Thema: Wappen
frank

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Wappen mit Gedenkstein am "Kamelienschloss" Zuschendorf in Pirna 24.11.2017 23:14 Forum: Hier seid Ihr gefragt


Hallo liebe Burgen- und Schlösserfreunde!!

Die Originalwappen der Schlossbesitzer von Carlowitz wurden leider vom Nachfolger Johann Christian Böhme, der von 1760-1786 auf Schloss Zuschendorf residierte, zerstört. Er ließ Anstelle des Schönfelder Wappens sein eigenes anbringen. Also müssen wir uns heute mit einer Sandsteinkopie „begnügen“, die bei der Restaurierung des Schlosses angebracht wurde.



Quelle: frank


Quelle: frank


Als erstes möchte ich kurz die Buchstaben ganz oben erläutern. A. V. C. steht für August von Carlowitz (1618-1672), dessen Wappen unten links zu sehen ist. Das Kürzel S. V. G. S. gehört zu Augusts Gemahlin Sophie, eine geborene von Schönfeld (1588-1648), dessen Wappen unten rechts angebracht wurde. Wofür das G. steht, konnte mir bisher noch niemand sagen.
Zwischen den Buchstaben oben und den Wappen unten befindet sich ein Gedenkstein, der an den Wiederaufbau nach Krieg, großen Problemen und Konkurs erinnern soll. Da steht geschrieben:
"Nach diesem Gut hat mancher getracht; Gott hat es am rechten Erben gebracht."
Und ganz unten die Jahreszahl "Anno 1665"


Das sächsische Adelsgeschlecht derer von Carlowitz gehört zum meißnischen Uradel. Sie waren ursprünglich Vasallen der Burggrafen von Dohna.
Invia virtuti nulla est via (Der Tapferkeit ist kein Weg ungangbar) lautete der Wahlspruch der Familie von Carlowitz.

Aber nun zur Blasonierung des Stammwappens der Familie von Carlowitz.

Es "zeigt in Silber drei (im Verhältnis 2:1) in der Mitte mit den Stielen verbundene schwarze Kleeblätter. Auf dem Helm befindet sich ein wie der Schild gezeichneter silberner Flug. Die Helmdecke ist ebenfalls schwarz-silbern."


Weiter geht es mit dem Stammwappen der Familie von Schönfeld.

Es "zeigt auf Gold einen schrägrechts liegenden, oben und unten je dreimal gestümmelten schwarzen Ast. Auf dem gekrönten Helm neun schwarze Hahnenfedern, 5 links- 4 rechtshin gebogen. Die Decken sind schwarz-golden."

Andere Quellen beschreiben den Ast als Baumstamm und das liest sich denn so.

"in Gold ein schrägrechts liegender, oben und unten abgehauener, schwarzer Baumstamm, an jeder Seite mit drei gestümmelten Astenden."
Thema: Damals und Heute - Schloss Babelsberg, Dampfmaschinenhaus und Rosentreppe
frank

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Damals und Heute - Schloss Babelsberg, Dampfmaschinenhaus und Rosentreppe 20.11.2017 13:07 Forum: Damals und Heute


Hallo liebe Burgen- und Schlösserfreunde!!

Geschichte hat auch "dunkle Kapitel". So sah es im Park Babelsberg während der Teilung Deutschlands aus. Die Sperranlagen mit Zaun und Stacheldraht gingen direkt quer durch den Park vor dem Schloss entlang, sowie am Dampfmaschinenhaus vorbei. Die Rosentreppe blieb sich all die Jahre "selbst überlassen".
Dazu nun einige (erschreckende) Fotos.

1990 mit Blick aus dem ehemaligen Grenzgebiet (Bowlinggreen) „übern“ Zaun zum Schloss.




Quelle: Internet SPSG


Und 2017;




Quelle: Internet


Der Weg zum Dampfmaschinenhaus 1990 mit Mauer direkt an der Havel entlang.




Quelle: Internet SPSG



Das Dampfmaschinenhaus heute mit freiem Blick über die Havel.




Quelle: frank


Die Rosentreppe 1992 nach „Wegnahme der grenzbedingten Überschüttung“. Durch die wildgewachsenen Bäume kann man die Havel nur erahnen.




Quelle: Internet SPSG


Und so, leider ohne blühende Rosen, sieht sie im Jahre 2017 aus.





Quelle: frank
Thema: Besuch Schlosspark Babelsberg
frank

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Besuch Schlosspark Babelsberg – Das Schwarze Meer 20.11.2017 13:03 Forum: Brandenburg


Hallo liebe Burgen- und Schlösserfreunde!!

Von unten an der Havel ging es wieder nach oben zum Schwarzen Meer. Es wirkt wie aus dem Lehrbuch Pücklers „Andeutungen über Landschaftsgärtnerei“. Mit seinen vier kleinen Inseln, den Buchten und einer variantenreichen Führung der Uferlinie wirkt das „Meer“ viel größer, da es an keiner Stelle ganz überblickt werden kann. Auch das ist Kunst!
Das geheimnisvolle Schwarze Meer wurde, nach dem es über ein halbes Jahrhundert leer und zugewachsen vor sich hin dümpelte, nach der politischen Wende wieder abgedichtet und neu mit Wasser gefüllt. Dass das gelungen ist, kann man persönlich bei einem Parkspaziergang in Augenschein nehmen.




Quelle: frank


An dieser Stelle musste ich leider meinen Ausflug abbrechen, Smartphone sei dank. Das ist halt die gewollte grenzenlose Freiheit immer und überall erreichbar zu sein.
So konnte ich leider einige auf meinem Zettel stehende Sehenswürdigkeiten und Gartenarchitekturen
im Park nicht mehr besuchen und fototechnisch ablichten. Zumindest nennen möchte ich diese noch kurz.
Das Hofgärtnerhaus mit dazugehörenden Wirtschaftsgebäuden errichtet von 1861–1865 und das Kutscherhaus (ältestes) 1850 umgebaut.
Auf der Friedrich-Wilhelm-Höhe wurde eine Siegessäule zur Erinnerung an den 1866 gewonnenen Preußisch-Österreichischen Krieg auf Geheiß Wilhelm I. aufgestellt.
Das interessante hier ist das Material. Dazu gehen wir in der Geschichte noch ein Stück bis 1826 zurück. Aus einem großen Findling, der aus den Rauener Bergen bei Fürstenwalde an der Spree stammte, wurde eine Granitschale, die vor dem Alten Museum in Berlin steht, gehauen. Der übrig gebliebene Rest wurde teilweise für die Siegessäule verwendet.
Die ganz oben stehende bronzene Siegesgöttin wurde, so wie auch das Kapitell, nach einem Modell des Bildhauers Christian Daniel Rauch gefertigt.
Nachbildungen (vergrößert) der in den preußischen Kriegen verliehenen Auszeichnungen (Medaillen) sind im Sockelbereich der Säule angebracht.

Im Babelsberger Pleasureground leuchten schon aus weiterer Entfernung die vergoldeten Arkaden des Goldenen Rosengartens. Dazu hat sich Pückler aus dem Gartenlehrbuch von Humphry Reptons und der darin befindlichen Zeichnung des Rosengartens in Ashridge inspirieren lassen.

Heute findet man im Park fast an jeder „Ecke“ gewichtige Wegweiser, Findlinge so wie dieses Beispiel.




Quelle: frank


Es wurde schon viel geschafft in Babelsberg, dank des Sonderinvestitionsprogramms des Bundes und der Länder Brandenburg und Berlin von 2008 – 2017. Hier wurden beispielsweise die Dächer und Fassaden des Schlosses, die Schlossterrassen, die historischen Wasserleitungen und Wasserspiele (teilweise) wieder hergestellt.
Aber es geht noch weiter. Große Aufgaben und Investitionen stehen noch bis 2030 auf dem Plan.
So müssen noch wichtige Elemente des historischen Wassersystems wiederhergestellt werden. Weiter werden nach Schließung der diesjährigen Sonderausstellung die Innenräume im Schloss über mehrere Jahre restauriert und Gebäude im Park wie der vor sich hin zerfallene mit einem Notdach geschützte dreiflügelige Marstall sowie das kleine Schloss, direkt am Ufer der Havel gelegen, saniert.



Pückler sagte einmal "denn es ist einmal meine Bestimmung, Oasen in Sandwüsten anzulegen, der ich nicht entrinnen kann."
Das hat er in Babelsberg gut hinbekommen.

Speziell zum Babelsberg sagte er 1845, ich werde " dem Babelsberge mehr Sorgfalt widmen als wenn es mein Eigentum wäre".

Sicher werde ich nochmals den Babelsberger Schlosspark besuchen.

Abschließend möchte ich noch auf ein sicher vielen bereits bekanntes Buch aufmerksam machen. „Der grüne Fürst - Das abenteuerliche Leben des Hermann Pückler-Muskau“ von Heiz Ohff.
Thema: Besuch Schlosspark Babelsberg
frank

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Besuch Schlosspark Babelsberg – Das Matrosenhaus 20.11.2017 13:02 Forum: Brandenburg


Hallo liebe Burgen- und Schlösserfreunde!!

Vom Flatowturm bin ich wieder "runter" Richtung Havel und "stieß" auf das im Stil der deutschen Gotik errichtete Matrosenhaus. Auch das 1842 eingeweihte Gebäude wurde vom eben erwähnten Architekten Strack entworfen. Für die auffälligen Staffelgiebel gilt das mittelalterliche Stendaler Rathaus als Vorbild.
Es befindet sich heute in Privatbesitz, so ein Schild vor Ort, und kann nicht besichtigt werden.




Quelle: frank



Quelle: frank



Quelle: frank



Quelle: frank
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